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Wie viel Rendite bringt die AVD-Förderung?

Porträtfoto von Tilman Freyenhagen, Geschäftsführer und Gesellschafter der Alsterspree Verlag GmbH

Aktualisiert am · Geschäftsführer & Gesellschafter der Alsterspree Verlag GmbH

Ein Taschenrechner auf einem Schreibtisch neben einem Diagramm, das die wachsende Förderrendite und die staatlichen Zulagen des Altersvorsorgedepots 2027 illustriert.

AVD oder ETF-Sparplan – was rechnet sich mehr?

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Das Konzept der Förderrendite: Die Zulage als direkter Hebel

Die staatliche Förderung für das neue Altersvorsorgedepot wirkt wie eine garantierte Sofortrendite auf Ihren Eigenbeitrag. Wenn Sie den maximal geförderten Eigenbeitrag von 1.800 Euro pro Jahr einzahlen, erhalten Sie eine jährliche staatliche Grundzulage von bis zu 540 Euro[1]. Dies entspricht einer rechnerischen Förderrendite von 30 Prozent bezogen auf Ihre eigene Einzahlung, die völlig unabhängig von den Schwankungen der Kapitalmärkte gesichert ist. Diese staatliche Hebelwirkung kommt zur eigentlichen Marktrendite Ihrer gewählten ETFs noch hinzu und bildet das finanzmathematische Fundament des reformierten Fördersystems.

Abgrenzung: Förderrendite versus Kapitalmarktrendite

Es ist wichtig, diese beiden Renditekomponenten klar voneinander zu trennen. Während die Kapitalmarktrendite von der Wertentwicklung Ihrer ETFs oder Fonds abhängt und naturgemäß Schwankungen unterliegt, ist die Förderrendite ein einmaliger, risikofreier Effekt im Moment der Einzahlung. Der Staat übernimmt durch die Zulagen quasi einen Teil Ihrer Sparrate. Für jeden selbst eingezahlten Euro erhalten Sie eine direkte finanzielle Unterstützung. Diese Sofortrendite verringert den Kapitalaufwand, den Sie aus eigener Tasche leisten müssen, um ein bestimmtes Altersvorsorgeziel zu erreichen. Sie dient als stabiler Puffer und beschleunigt den Zinseszins-Effekt von Beginn an.

Jährlicher EigenbeitragStaatliche GrundzulageSofortige Förderrendite
360 EUR180 EUR50,0 %
1.200 EUR390 EUR32,5 %
1.800 EUR540 EUR30,0 %

Um Ihre persönliche Förderquote und den daraus resultierenden Zinseszins-Vorteil exakt zu berechnen, können Sie den Förderrechner Altersvorsorgedepot auf unserem Portal nutzen. Als neutrales Vorsorgewissen Informationsportal unterstützen wir Sie dabei, die finanzmathematischen Vorteile der Reform unabhängig zu bewerten. Hinweis: Diese Modellrechnungen dienen ausschließlich der Veranschaulichung der staatlichen Förderquote und stellen keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar.

Die Förderbausteine 2027: BMF-Regeln für das Altersvorsorgedepot

Die staatliche Förderung für das neue Altersvorsorgedepot (AVD) ab dem Jahr 2027 folgt einer klar definierten, gestaffelten Systematik des Bundesministeriums der Finanzen (BMF)[1]. Diese gesetzliche Struktur bildet das mathematische Fundament für das, was Finanzexperten als Förderrendite bezeichnen: ein direkter, staatlich garantierter Hebel auf Ihr eingesetztes Kapital, der völlig unabhängig von der künftigen Entwicklung an den globalen Aktienmärkten wirkt. Für Sie als Selbstentscheider ist dieser Aspekt besonders wertvoll, da er eine planbare risikofreie Renditekomponente darstellt. Die offiziellen Basisregeln teilen sich in zwei wesentliche Förderstufen auf, die sich nach der genauen Höhe Ihres jährlichen Eigenbeitrags richten.

In der ersten Förderstufe gewährt der Staat eine Zulage von 50 Prozent auf alle eigenen Einzahlungen bis zu einer Grenze von 360 Euro pro Kalenderjahr, was einer maximalen Teilförderung von 180 Euro entspricht[1]. Für jeden weiteren eingezahlten Euro, der über diese Schwelle hinausgeht, erhalten Sie eine zusätzliche Förderung von 25 Prozent, bis die gesetzliche Obergrenze für den geförderten Eigenbeitrag bei 1.800 Euro erreicht ist. In dieser zweiten Stufe beläuft sich die maximale Förderung somit auf weitere 360 Euro. Insgesamt beträgt die jährliche Grundzulage bei einem Eigenbeitrag von 1.800 Euro auf diese Weise exakt 540 Euro[1].

Jährlicher EigenbeitragStaatliche ZulageFörderquote auf den EigenbeitragEffektive Sofortrendite
360 Euro180 Euro50 Prozent50 Prozent
1.000 Euro340 Euro34 Prozent34 Prozent
1.800 Euro540 Euro30 Prozent30 Prozent

Diese Struktur verdeutlicht, dass die staatliche Förderung wie eine garantierte Sofortrendite auf Ihr eigenes Kapital wirkt. Wer beispielsweise den vollen Betrag von 1.800 Euro einzahlt und dafür eine Grundzulage von 540 Euro erhält, erzielt eine unmittelbare Rendite von 30 Prozent auf den eigenen Aufwand, noch bevor das Geld an den globalen Kapitalmärkten investiert ist. Um diese Effekte präzise auf Ihre persönliche Lebenssituation und Ihr Einkommen abzustimmen, können Sie unseren quellenbasierten Förderrechner nutzen, der Ihnen die exakten Werte transparent aufzeigt. Das Verständnis dieser mathematischen Grundlagen bildet im Rahmen unseres Informationsportals den idealen Ausgangspunkt für eine fundierte, eigenständige Entscheidung über Ihre private Altersvorsorge.

Rechenbeispiel-Tabelle: Wie aus dem Eigenbeitrag eine prozentuale Rendite wird

Für selbstbestimmte Anleger, die ihre Altersvorsorge eigenständig über kostengünstige ETFs strukturieren möchten, stellt die staatliche Förderung des neuen Altersvorsorgedepots einen signifikanten Hebel dar. Anstatt die Zulagen lediglich als abstrakten Euro-Betrag zu betrachten, lässt sich die staatliche Unterstützung als direkte Sofortrendite auf das eingesetzte Eigenkapital berechnen. Diese Förderrendite erhöht die Gesamtrendite Ihrer Anlage erheblich, da sie vollkommen unabhängig von der tatsächlichen Entwicklung der Kapitalmärkte erzielt wird.

Jährlicher EigenbeitragStaatliche GrundzulageEffektive Förderrendite
360 Euro180 Euro50,0 Prozent
1.800 Euro540 Euro30,0 Prozent

Die Berechnung verdeutlicht die enorme Hebelwirkung der staatlichen Zuschüsse auf das von Ihnen eingezahlte Kapital. Wenn Sie beispielsweise einen jährlichen Eigenbeitrag von 360 Euro leisten, erhalten Sie eine staatliche Grundzulage in Höhe von 180 Euro, was einer risikofreien Förderrendite von exakt 50 Prozent entspricht[2]. Selbst beim maximal geförderten Eigenbeitrag von 1.800 Euro pro Jahr sichern Sie sich durch die Zulage von 540 Euro eine garantierte Sofortrendite von 30 Prozent auf Ihr investiertes Eigenkapital. Diese prozentuale Zusatzrendite wirkt wie ein massiver Performance-Boost, den Sie bei einer ungeförderten Anlage erst mühsam über Jahre hinweg an den Aktienmärkten erwirtschaften müssten. Für eine präzise Berechnung Ihrer persönlichen Förderquote und der langfristigen Endkapital-Projektion steht Ihnen unser quellenbasierter Förderrechner Altersvorsorgedepot kostenfrei zur Verfügung.

Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Die gezeigten Modellrechnungen dienen ausschließlich der Veranschaulichung der mathematischen Förderwirkungen und stellen keine Anlageempfehlung oder Garantie für zukünftige Wertentwicklungen dar.

Familien und Einsteiger: Zusatzboni als Rendite-Treiber

Die staatliche Förderung für das neue Altersvorsorgedepot entfaltet vor allem durch gezielte Zusatzleistungen eine enorme Hebelwirkung auf die persönliche Rendite. Während die Grundzulage das Fundament bildet, wirken die Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind und der einmalige Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro als direkte Katalysatoren für die sogenannte Förderrendite. Mathematisch betrachtet sinkt durch diese Zuschüsse der notwendige Eigenbeitrag drastisch, um das maximale Fördervolumen auszuschöpfen, was die prozentuale Sofortrendite auf Ihr eingesetztes Kapital massiv erhöht[1].

SzenarioJährlicher EigenbeitragStaatliche ZulagenSofortrendite auf Eigenbeitrag
Berufseinsteiger (unter 25 J.)1.200 Euro200 Euro (einmalig)16,6 %
Familie mit 1 Kind1.200 Euro300 Euro25,0 %
Familie mit 2 Kindern1.200 Euro600 Euro50,0 %

Diese prozentuale Sofortrendite wird berechnet, indem die staatlichen Zulagen direkt ins Verhältnis zu Ihrem eigenen Sparbeitrag gesetzt werden. Für junge Sparer unter 25 Jahren bedeutet der Berufseinsteiger-Bonus von einmalig 200 Euro einen sofortigen Wertzuwachs auf dem Depotkonto, noch bevor die erste Marktrendite der ausgewählten ETFs greift. Bei Familien mit Kindern erhöht sich dieser Hebeleffekt kontinuierlich: Jeder staatlich geförderte Euro verringert Ihren realen finanziellen Aufwand für die Altersvorsorge, wodurch Ihr Eigenkapital eine weit höhere Gesamtwirkung erzielt, als es bei einem ungeförderten Sparplan der Fall wäre.

Um die genaue Förderquote für Ihre individuelle Lebenssituation zu ermitteln und verschiedene Szenarien durchzurechnen, können Sie den Förderrechner auf unserem Portal nutzen. In unserem Vorsorgewissen finden Sie zudem vertiefende Informationen zu den genauen gesetzlichen Bestimmungen der Riester-Reform. Bitte beachten Sie: Die hier dargestellten Beispielrechnungen dienen ausschließlich zur Veranschaulichung der mathematischen Förderwirkung und stellen keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar.

Steuervorteil: Die unsichtbare Erhöhung der Förderrendite

Der Steuervorteil über den Sonderausgabenabzug wirkt beim Altersvorsorgedepot wie ein zusätzlicher, oft unterschätzter Rendite-Hebel. Indem das Finanzamt Ihre Beiträge steuerlich berücksichtigt, erhalten Sie im Rahmen der Günstigerprüfung eine Steuererstattung, die Ihren effektiven Netto-Eigenbeitrag senkt[3]. Diese Ersparnis lässt sich mathematisch direkt als eine sofortige Rendite auf Ihr eingesetztes Kapital interpretieren, da Sie für denselben Depotwert deutlich weniger eigenes Geld aufwenden müssen.

Die Günstigerprüfung als Rendite-Hebel für Gutverdiener

Bei höheren Einkommen greift die Günstigerprüfung des Finanzamts vollautomatisch. Wenn Ihr persönlicher Steuersatz so hoch ist, dass der steuerliche Vorteil aus dem Sonderausgabenabzug die direkt ausgezahlte Grundzulage übersteigt, wird Ihnen die Differenz als Steuererstattung gutgeschrieben[3]. Wer beispielsweise einen Spitzensteuersatz zahlt, reduziert seinen tatsächlichen Nettoaufwand spürbar, während im staatlich geförderten Depot dennoch der volle Anlagebetrag für den Zinseszinseffekt arbeitet. Mit unserem Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie diesen Effekt für Ihr individuelles zu versteuerndes Einkommen exakt simulieren.

  • Reduzierung des Eigenbeitrags: Durch die Steuererstattung sinkt das von Ihnen tatsächlich eingezahlte Kapital (Nettoaufwand).
  • Unveränderter Depotwert: Trotz der Netto-Ersparnis arbeitet der gesamte Bruttobeitrag inklusive staatlicher Zulagen im Depot.
  • Erhöhung der Effektivrendite: Da die Rendite auf das tatsächlich eingesetzte Kapital (den Netto-Eigenbeitrag) berechnet wird, steigt die prozentuale Förderrendite signifikant an.
  • Steuerfreie Wiederanlage: Die Dividenden und Kursgewinne im Altersvorsorgedepot bleiben während der Ansparphase komplett steuerfrei.

Diese Steuererstattung stellt somit eine risikolose, vom Aktienmarkt völlig unabhängige Sofortrendite dar. Während herkömmliche ETF-Sparpläne vollständig aus dem bereits versteuerten Einkommen bedient werden müssen, ermöglicht das Altersvorsorgedepot durch den Sonderausgabenabzug eine erhebliche Optimierung der eigenen Sparquote Vorsorgewissen Informationsportal.

Zinseszins-Effekt: Wenn die Förderung eigene Gewinne erwirtschaftet

Die staatliche AVD-Förderung entfaltet ihre stärkste Wirkung nicht nur im Moment der Gutschrift, sondern über die Jahrzehnte der Ansparphase hinweg. Wenn Sie als Selbstentscheider einen Eigenbeitrag leisten und der Staat diesen durch Zulagen oder steuerliche Vorteile bezuschusst, erhöht sich das investierte Gesamtkapital in Ihrem Altersvorsorgedepot sofort. Diese zusätzliche Einzahlung wirkt wie eine Sofortrendite auf Ihr eingesetztes Kapital, die ab dem ersten Tag im gewählten ETF-Portfolio für Sie arbeitet. Die Förderung wird somit selbst zu einem Renditegenerator, da sie direkt an den Gewinnen und Dividendenausschüttungen des Kapitalmarkts partizipiert.

Über eine typische Laufzeit von mehreren Jahrzehnten führt dieser Mechanismus zu einem massiven Zinseszins-Hebel. Ein konkretes Berechnungsbeispiel verdeutlicht diesen Effekt: Bei einem jährlichen Eigenbeitrag von 1.260 Euro und einer maximalen jährlichen staatlichen Zulage von 540 Euro fließen insgesamt 1.800 Euro pro Jahr in das Depot. Geht man von einer durchschnittlichen jährlichen Marktrendite von 6 Prozent und einer Ansparphase von 30 Jahren aus, wächst das Depot vor Steuern auf rund 142.305 Euro an. Auf dieses Bruttoendvermögen greift im Ruhestand die nachgelagerte Besteuerung, für die das Finanztip-Modell beispielhaft einen Satz von etwa 22,6 Prozent ansetzt[4]; zusätzlich mindern die laufenden Produktkosten das Ergebnis. Ohne die staatliche Hebelwirkung müssten Sie deutlich mehr Eigenkapital aufwenden, um dasselbe Anlagevolumen zu erreichen.

ParameterOhne staatliche FörderungMit staatlicher AVD-Förderung
Jährlicher Eigenbeitrag1.800 Euro1.260 Euro
Staatliche Zulage pro Jahr0 Euro540 Euro
Gesamtinvestition pro Jahr1.800 Euro1.800 Euro
Illustratives Bruttoendvermögen vor Steuern (nach 30 Jahren)Geringer bei gleichem Eigenaufwand142.305 Euro

Um solche Szenarien individuell auf Ihre persönliche finanzielle Situation abzustimmen, bietet das Vorsorgewissen Informationsportal umfassende mathematische Grundlagen und detaillierte Ratgeber. Zudem können Sie den interaktiven Förderrechner Altersvorsorgedepot nutzen, um Ihre eigene Förderrendite quellenbasiert zu simulieren. Bitte beachten Sie: Alle mathematischen Modellrechnungen und Prozeduren dienen ausschließlich der Veranschaulichung der staatlichen Förderlogik. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.

Rendite-Killer vermeiden: Kosten und nachgelagerte Besteuerung

Wer die Rentabilität des neuen Altersvorsorgedepots bewertet, darf sich nicht von reinen Bruttorenditen blenden lassen. Die staatlichen Zulagen und Steuervorteile wirken zwar wie eine hochattraktive Sofortrendite auf Ihren Eigenbeitrag, doch die reale Wertentwicklung am Ende der Laufzeit wird maßgeblich von zwei Faktoren bestimmt: den laufenden Produktkosten und der nachgelagerten Besteuerung in der Auszahlungsphase. Nur wer diese Abzüge von Anfang an einkalkuliert, erhält ein realistisches Bild der tatsächlichen Nettorendite und kann eine fundierte Entscheidung treffen, ob sich das geförderte Sparen gegenüber einem ungeförderten ETF-Sparplan durchsetzt.

Depotgebühren und nachgelagerte Besteuerung im Detail

Nach den aktuellen gesetzlichen Entwürfen dürfen die Effektivkosten für die zertifizierten Standardprodukte maximal 1,0 Prozent pro Jahr betragen[4]. Für kostenbewusste Selbstentscheider, die sonst günstige ETFs im Direktdepot halten, ist diese Kostenobergrenze ein kritischer Faktor. Jeder Prozentpunkt an Gebühren schmälert den langfristigen Zinseszins-Effekt über eine Laufzeit von dreißig oder vierzig Jahren erheblich. Hinzu kommt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Während die Einzahlungen und die erwirtschafteten Erträge in der Ansparphase komplett steuerfrei bleiben, greift im Ruhestand die Einkommensteuer auf die Auszahlungen. Das Finanztip-Modell legt hierbei eine realistische Entnahmebesteuerung von durchschnittlich etwa 22,6 Prozent zugrunde, was einem geminderten Steuersatz im Alter entspricht[4].

KostenfaktorHöhe / SatzAuswirkung auf die Nettorendite
Laufende DepotkostenMaximal 1,0 % pro JahrSchmälert das Fondsvolumen während der gesamten Ansparphase
Nachgelagerte BesteuerungCa. 22,6 % bei AuszahlungFällt erst in der Rentenphase auf die entnommenen Beträge an
Effektiver Netto-ErtragIndividuell gemindertZulagen kompensieren Gebührenbelastung meist deutlich

Um diese komplexe Dynamik aus staatlicher Förderung, laufenden Kosten und späterer Steuerlast für Ihre persönliche Situation präzise zu analysieren, steht Ihnen der Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung. Dieser berechnet die individuellen Effekte auf Basis der gesetzlichen Vorgaben, die wir auch im Vorsorgewissen Informationsportal quellenbasiert aufbereitet haben. Bitte beachten Sie hierbei den wichtigen rechtlichen Hinweis: Sämtliche Berechnungen und mathematischen Modellierungen dienen der reinen Orientierung und Veranschaulichung. Sie stellen keine Anlageberatung im Sinne des Paragraphen 1 Absatz 1a Nummer 1a KWG dar.

Handlungsplan für Selbstentscheider: Rechner nutzen und Anbieter wählen

Als Selbstentscheider müssen Sie die Rentabilität der staatlichen Förderung nicht dem Zufall überlassen. Durch den Wegfall von klassischen Beitragsgarantien bei der Reform der privaten Altersvorsorge können Sie Ihr Kapital erstmals flexibel am Kapitalmarkt investieren, während der Staat Ihre Einzahlungen über Zulagen oder steuerliche Vorteile aufstockt[1]. Um diesen mathematischen Vorteil für Ihre persönliche Situation greifbar zu machen, empfiehlt sich ein präziser Vorab-Vergleich. Mit dem Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie Ihre individuelle Sofortrendite auf den Eigenbeitrag exakt ermitteln und das zukünftige Endkapital direkt mit einem ungeförderten ETF-Sparplan vergleichen.

Sobald die mathematische Grundlage feststeht, folgt die praktische Umsetzung. Da das neue Altersvorsorgedepot eine eigenverantwortliche Portfolioverwaltung ermöglicht, sind Sie nicht mehr auf teure Versicherungsmäntel angewiesen. Für die konkrete Depoteröffnung steht Ihnen unser Tool Kriteriengestützter Anbietervergleich zur Verfügung. Dieses Tool hilft Ihnen dabei, lizenzierte Neobroker und Depotanbieter nach harten Kriterien wie Transaktionskosten, Depotgebühren und der Qualität des ETF-Angebots zu bewerten. So stellen Sie sicher, dass Ihre staatliche Förderrendite nicht durch überflüssige Verwaltungskosten geschmälert wird.

  • Einkommen und familiäre Voraussetzungen bestimmen: Ermitteln Sie Ihre persönliche Förderquote basierend auf Ihrem Vorjahreseinkommen und eventuellen Kinderzulagen.
  • Individuelle Berechnungen durchführen: Nutzen Sie den Förderrechner Altersvorsorgedepot, um das voraussichtliche Endkapital und die effektive Förderrendite zu simulieren.
  • Anbieter neutral vergleichen: Filtern Sie über das Tool Kriteriengestützter Anbietervergleich nach dem günstigsten Depotpartner für Ihren persönlichen ETF-Sparplan.
  • Depot direkt online eröffnen: Vollziehen Sie den Wechsel oder die Neuanlage eigenständig über den Neobroker Ihrer Wahl.

Alle bereitgestellten Modellrechnungen und Vergleiche dienen der neutralen Veranschaulichung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und stellen keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar. Weiterführende Details zu den gesetzlichen Grundlagen können Sie jederzeit in unserem Vorsorgewissen Informationsportal nachlesen.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die maximale Förderrendite im Altersvorsorgedepot?
Die höchste prozentuale Rendite erzielen Sie bei einem Eigenbeitrag von 360 Euro im Jahr. Dafür erhalten Sie laut BMF 50 Cent für jeden eingezahlten Euro, also insgesamt 180 Euro Grundzulage. Das entspricht einer Förderrendite von 50 Prozent auf Ihr eingesetztes Kapital - vollkommen unabhängig von der Entwicklung an den Aktienmärkten.
Sinkt die Rendite, wenn ich mehr als 360 Euro einzahle?
Die relative Rendite sinkt, aber der absolute Förderbetrag steigt. Für jeden weiteren Euro bis 1.800 Euro zahlt der Staat 25 Prozent. Wer die vollen 1.800 Euro Eigenbeitrag leistet, bekommt 540 Euro Grundzulage. Die Förderrendite liegt dann in Summe bei 30 Prozent, maximiert aber das investierte Kapital für den Zinseszins-Effekt.
Wie wirkt sich die Kinderzulage auf die Rendite aus?
Die Kinderzulage von 300 Euro pro Jahr und Kind wirkt als enormer Rendite-Hebel. Wenn Sie beispielsweise 1.800 Euro einzahlen und ein Kind haben, erhalten Sie 540 Euro Grundzulage plus 300 Euro Kinderzulage. Ihre Förderung steigt auf 840 Euro, was einer Förderrendite von rund 46,6 Prozent auf Ihren Eigenbeitrag entspricht.
Wann bekomme ich den einmaligen Einstiegsbonus?
Berufseinsteiger und junge Sparer erhalten einmalig einen Einstiegsbonus von 200 Euro, wenn sie ihr erstes Altersvorsorgedepot eröffnen. Dieser Bonus wird direkt dem Depot gutgeschrieben und erhöht die Rendite im ersten Sparjahr signifikant, da das Startkapital sofort am Aktienmarkt arbeiten kann.
Ist die Förderrendite komplett steuerfrei?
In der Ansparphase bleiben die Förderrendite und alle Kapitalerträge steuerfrei. Erst in der Auszahlungsphase greift die nachgelagerte Besteuerung. Sie müssen das ausgezahlte Kapital dann versteuern (Modellrechnungen gehen teils von 22,6 Prozent Entnahmebesteuerung aus), was die Netto-Gesamtrendite im Alter entsprechend mindert.
Kann ich meine persönliche Förderrendite vorab berechnen?
Ja, mit unserem 'Förderrechner Altersvorsorgedepot' können Sie Ihre exakte Förderrendite individuell simulieren. Das Tool zeigt Ihnen transparent, wie viel Zulage Sie bei Ihrem geplanten Eigenbeitrag erhalten und wie hoch das voraussichtliche Endkapital nach Kosten und Steuern im Vergleich zu einem ungeförderten ETF-Sparplan ausfällt.

Quellen

  1. [1]bundesfinanzministerium.de
  2. [2]bundesregierung.de
  3. [3]justetf.com
  4. [4]finanztip.de
  5. []Förderrechner Altersvorsorgedepot
  6. []Ratgeber zum Altersvorsorgedepot

AVD oder ETF-Sparplan – was rechnet sich mehr?

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