Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für junge Leute?

Lohnt sich das AVD für dich?
Kostenloses, unverbindliches Gespräch mit einem Berater aus unserem unabhängigen Netzwerk von 1.000+ geprüften Beratern.
Die Kernfrage vorab: Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für junge Leute?
Ja, für junge Leute und Berufseinsteiger lohnt sich das neue Altersvorsorgedepot (AVD) ab 2027 besonders stark: Die lange Laufzeit bis zur Rente lässt den Zinseszinseffekt bei einer breit gestreuten Aktienanlage voll wirken, und der staatliche Einsteigerbonus belohnt den frühen Start zusätzlich[1]. Schon mit geringen monatlichen Beiträgen lässt sich über die Jahrzehnte ein beträchtliches Vermögen aufbauen, da der Staat den Einstieg aktiv bezuschusst. Wer früher beginnt, benötigt im Vergleich zu Spätstartern weitaus geringere eigene Sparraten, um am Ende dasselbe finanzielle Ziel im Alter zu erreichen.
Die staatliche Förderung beim Altersvorsorgedepot ist speziell für junge Sparer attraktiv gestaltet. Wenn Sie den Vertrag vor Ihrem 25. Geburtstag abschließen, erhalten Sie einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro vom Staat geschenkt[1]. Hinzu kommt die jährliche Grundzulage: Der Staat bezuschusst jeden eingezahlten Euro mit 50 Cent (bis 360 Euro Sparbeitrag) und jeden weiteren Euro mit 25 Cent, sodass die maximale jährliche Zulage 540 Euro beträgt[1]. Über das Vorsorgewissen Informationsportal begleiten wir Sie neutral durch die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und zeigen Ihnen auf, wie Sie diese Fördermittel optimal in Ihre persönliche Finanzplanung integrieren können.
| Kriterium | Frühstarter (Start mit 20 Jahren) | Spätstarter (Start mit 30 Jahren) |
|---|---|---|
| Ansparzeit bis Alter 67 | 47 Jahre | 37 Jahre |
| Monatlicher Sparbeitrag | 100 Euro | 100 Euro |
| Einmaliger Einsteigerbonus | 200 Euro | 0 Euro |
| Illustratives Endkapital (bei 6% p.a.) | ca. 315.000 Euro | ca. 161.000 Euro |
Diese Modellrechnung verdeutlicht die immense Hebelwirkung der Zeit: Durch die zusätzlichen zehn Jahre wächst das voraussichtliche Endkapital um fast das Doppelte an, obwohl der eigene finanzielle Mehraufwand nur 12.000 Euro beträgt. Um Ihre individuellen Ansprüche auf staatliche Zulagen präzise zu ermitteln, steht Ihnen unser interaktiver Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung. (Wichtiger Hinweis: Bei den Berechnungen handelt es sich um eine illustrative Modellrechnung zur Verdeutlichung des Zinseszinseffekts. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.)
Die staatliche Förderung im Detail: So profitiert Ihre Generation
Das neue Altersvorsorgedepot zeichnet sich durch eine besonders attraktive und transparente Förderstruktur aus, die gezielt auf kleinere Sparbeiträge von Berufseinsteigern ausgerichtet ist. Im Gegensatz zu älteren Modellen müssen Sie nicht erst hohe Summen aufwenden, um die volle staatliche Unterstützung zu erhalten. Der Staat bezuschusst Ihre Einzahlungen direkt über ein zweistufiges Zulagensystem, das Ihren eigenen finanziellen Aufwand minimiert und die Rendite von Beginn an optimiert.
Die zwei Stufen der staatlichen Grundzulage
Die jährliche Förderung teilt sich in zwei Stufen auf. Für die ersten 360 Euro, die Sie selbst in Ihr Depot einzahlen, erhalten Sie eine staatliche Förderung von 50 Prozent, was einem Zuschuss von maximal 180 Euro entspricht. Für jeden weiteren Euro, den Sie einzahlen, gilt ein Fördersatz von 25 Prozent, bis die maximale jährliche Grundzulage von insgesamt 540 Euro erreicht ist[2]. Diesen Höchstbetrag sichern Sie sich bei einem jährlichen Eigenbeitrag von 1.800 Euro, was einer monatlichen Sparrate von 150 Euro entspricht.
| Einzahlungsstufe | Staatlicher Fördersatz | Maximale Zulage pro Stufe |
|---|---|---|
| Erste 360 Euro | 50 Prozent | 180 Euro |
| Weitere Einzahlungen (bis 1.800 Euro) | 25 Prozent | 360 Euro |
| Gesamt maximal pro Jahr | - | 540 Euro |
Für junge Berufseinsteiger unter 25 Jahren hält die Reform ein zusätzliches Privileg bereit. Wer vor dem Erreichen dieser Altersgrenze ein Altersvorsorgedepot eröffnet, profitiert von einem einmaligen Berufseinsteiger-Bonus in Höhe von 200 Euro, der direkt als zusätzliche Zulage in das Depot fließt[3]. In Kombination mit der regulären jährlichen Grundförderung können Sie so bereits im ersten Sparjahr ein beachtliches Startkapital aufbauen, ohne Ihr eigenes Budget übermäßig zu belasten.
Mit unserem interaktiven Tool, dem Förderrechner Altersvorsorgedepot, können Sie unkompliziert ermitteln, wie sich diese Boni und die laufenden Zulagen konkret auf Ihre persönliche Sparrate auswirken. So behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Finanzplanung. Weitere tiefergehende Analysen und Vergleiche finden Sie zudem in unserem Vorsorgewissen Informationsportal.
Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Alle genannten Förderungen und Berechnungen dienen ausschließlich der Illustration und hängen von den künftigen gesetzlichen Rahmenbedingungen ab.
Der Berufseinsteiger-Bonus: 200 Euro extra für den frühen Start
Wer früh in das Berufsleben einsteigt, verfügt oft nur über ein überschaubares monatliches Budget für die private Vorsorge. Dennoch ist dieser frühe Startzeitpunkt der mit Abstand größte finanzielle Hebel, da das investierte Kapital über mehrere Jahrzehnte hinweg auf dem Wertpapiermarkt vom starken Zinseszinseffekt profitiert. Um junge Menschen gezielt beim frühen Aufbau von Vermögen zu unterstützen, integriert das neue Altersvorsorgedepot eine zusätzliche staatliche Förderung. Wer vor dem vollendeten 25. Geburtstag einen entsprechenden staatlich geförderten Altersvorsorgevertrag abschließt, erhält einmalig einen staatlichen Berufseinsteiger-Bonus in Höhe von 200 Euro[3]. Diese Sonderzulage wird direkt in das gewählte Altersvorsorgedepot investiert und entfaltet dort über die gesamte Laufzeit bis zum Renteneintritt ihre volle Wirkung.
| Kriterium | Vorgabe für den Bonus |
|---|---|
| Bonus-Höhe | Einmalig 200 Euro Zuzahlung vom Staat |
| Altersgrenze | Abschluss vor dem vollendeten 25. Lebensjahr |
| Mindesteigenbeitrag | Mindestens 120 Euro Einzahlung pro Kalenderjahr (10 Euro monatlich) |
| Anlageform | Direkte Gutschrift im Altersvorsorgedepot zur Anlage in ETFs oder Aktien |
Die gesetzlichen Hürden für den Erhalt dieses einmaligen Bonus sind bewusst niedrig gehalten. Ein jährlicher Mindesteigenbeitrag von lediglich 120 Euro reicht bereits aus, um die staatliche Zulagenberechtigung vollständig zu aktivieren[3]. Für Auszubildende, Studenten und junge Berufseinsteiger bedeutet dies eine monatliche Sparleistung von nur 10 Euro. Über einen typischen Anlagezeitraum von beispielsweise 40 Jahren bis zum Renteneintritt kann sich allein dieser einmalige Startzuschuss von 200 Euro bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von sechs Prozent auf fast 2.000 Euro im Depot ansparen, ohne dass Sie dafür jemals einen weiteren Cent aus eigener Tasche einzahlen oder selbst ansparen müssen. Unser interaktiver Förderrechner hilft Ihnen dabei, solche individuellen Rechenszenarien präzise auf Ihre persönliche Situation abzustimmen. Umfassende Details zu den genauen Zulagenregeln und weiteren Vorteilen finden Sie zudem in unserem neutralen Vorsorgewissen Informationsportal.
Die hier dargestellten Berechnungen und mathematischen Beispiele dienen rein illustrativen Zwecken und stellen keine Anlageberatung dar (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Der Zinseszins-Effekt: Warum jeder gesparte Euro mit Anfang 20 doppelt zählt
Für junge Berufseinsteiger ist der Faktor Zeit das wertvollste finanzielle Kapital. Wer bereits mit Anfang 20 monatlich spart, profitiert in maximaler Weise vom sogenannten Zinseszins-Effekt. Da die Erträge und die jährlichen staatlichen Zulagen kontinuierlich reinvestiert werden, wächst das Sparguthaben über eine Laufzeit von mehr als 40 Jahren nicht linear, sondern exponentiell. Wer das Altersvorsorgedepot vor dem 25. Geburtstag abschließt, erhält zudem einmalig einen staatlichen Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro[3], der direkt mitverzinst wird.
| Kriterium | Früher Start (20 Jahre) | Späterer Start (40 Jahre) |
|---|---|---|
| Monatlicher Sparbeitrag | 100 Euro | 100 Euro |
| Anspardauer bis Rente (67) | 47 Jahre | 27 Jahre |
| Einmaliger Starter-Bonus | 200 Euro | 0 Euro |
| Illustratives Endkapital | ca. 308.000 Euro | ca. 79.000 Euro |
Die obige Berechnung verdeutlicht den enormen Hebel des frühen Starts bei einer angenommenen durchschnittlichen jährlichen Rendite von 6 Prozent auf ein globales ETF-Portfolio. Durch die 20 zusätzlichen Jahre an den Kapitalmärkten vervierfacht sich das voraussichtliche Endkapital im Vergleich zum späteren Start, obwohl die eigene Einzahlungssumme nur knapp doppelt so hoch ist. Wer erst mit 40 Jahren beginnt, muss jeden Monat weit mehr als das Doppelte sparen, um auf dieselbe Endsumme zu kommen. Die staatliche Förderung durch die Bundesregierung stärkt diese Hebelwirkung zusätzlich.
Um Ihre persönliche Förderung und den Zinseszins-Effekt für Ihre konkrete Lebenssituation zu berechnen, steht Ihnen der Förderrechner Altersvorsorgedepot kostenfrei zur Verfügung. Dieses Tool unseres Portals Vorsorgewissen Informationsportal berechnet präzise das voraussichtliche Endkapital auf Basis Ihrer geplanten Eigenbeiträge. Bitte beachten Sie den gesetzlichen Hinweis: Diese beispielhaften Modellrechnungen dienen nur zur Veranschaulichung der mathematischen Effekte und stellen keine garantierte Rendite oder Finanzberatung dar (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Rechenbeispiel: Früh starten vs. spät starten im direkten Vergleich
Wie wir im Vorsorgewissen Informationsportal detailliert aufzeigen, ist der Faktor Zeit bei der Altersvorsorge Ihr wertvollster Verbündeter. Durch das Zusammenspiel von staatlicher Förderung, dem einmaligen Berufseinsteigerbonus und dem Zinseszinseffekt auf dem Aktienmarkt entfaltet das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 eine enorme Hebelwirkung für junge Berufseinsteiger. Um diesen Effekt zu verdeutlichen, vergleichen wir zwei fiktive Lebensläufe, die beide monatlich 100 Euro in ein ETF-basiertes Altersvorsorgedepot einzahlen.
| Kriterium | Frühstarter (40 Jahre) | Spätstarter (25 Jahre) |
|---|---|---|
| Startalter / Laufzeit | 22 Jahre / 40 Jahre | 37 Jahre / 25 Jahre |
| Monatlicher Eigenbeitrag | 100 € | 100 € |
| Staatliche Grundzulage | 390 € / Jahr | 390 € / Jahr |
| Einsteiger-Bonus | 200 € (einmalig) | Kein Bonus |
| Geleistete Eigenbeiträge | 48.000 € | 30.000 € |
| Illustratives Endkapital | ca. 248.000 € | ca. 87.000 € |
Die Gegenüberstellung zeigt eindrucksvoll die Dynamik des Zinseszinses: Obwohl der Frühstarter über die 40-jährige Laufzeit hinweg mit 48.000 Euro lediglich 18.000 Euro mehr an eigenen Beiträgen einzahlt als der Spätstarter, fällt sein Endkapital mit rund 248.000 Euro fast dreimal so hoch aus. Die zusätzliche staatliche Grundzulage von 390 Euro pro Jahr (basierend auf der gesetzlichen Formel von 50 % bis 360 Euro und 25 % bis 1.800 Euro) fließt Jahr für Jahr direkt in die renditestarke Anlage und wird somit ebenfalls verzinst.
Dazu kommt der einmalige Berufseinsteigerbonus von 200 Euro, den der Gesetzgeber für Sparer bereithält, die das Depot vor ihrem 25. Geburtstag eröffnen[3]. Auch diese kleine Anschubfinanzierung wächst über 40 Jahre auf über 2.000 Euro an. Mit unserem interaktiven Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie Ihre persönliche Sparbiografie, abweichende Sparraten oder Kinderzulagen simulieren. Bitte beachten Sie: Dieses Rechenbeispiel ist rein illustrativ und unterstellt eine hypothetische durchschnittliche Jahresrendite von 6 %. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.
Altersvorsorgedepot vs. ungeförderter ETF-Sparplan: Wo liegen die Unterschiede?
Der entscheidende Unterschied zwischen dem staatlich geförderten Altersvorsorgedepot und einem ungeförderten, privaten ETF-Sparplan liegt in der Balance aus steuerlicher Begünstigung und Liquidität. Während Sie bei einem regulären Depot jederzeit frei über Ihr Guthaben verfügen können, belohnt das Altersvorsorgedepot die vertragliche Bindung für den Ruhestand mit direkten staatlichen Zulagen und einer steuerfreien Wiederanlage in der Ansparphase. Für junge Berufseinsteiger bedeutet dies, dass staatliche Zuschüsse wie der einmalige Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro direkt mitinvestiert werden und über Jahrzehnte vom Zinseszinseffekt profitieren[4].
| Kriterium | Altersvorsorgedepot (AVD) | Ungeförderter ETF-Sparplan |
|---|---|---|
| Staatliche Förderung | Ja: 20 Prozent Zulage auf eigene Beiträge (maximal 540 Euro jährlich) sowie einmalig 200 Euro Berufseinsteiger-Bonus | Nein: Der Sparplan wird ausschließlich aus dem eigenen Nettoeinkommen ohne staatliche Unterstützung bespart |
| Steuern beim Sparen | Steuerfrei: Keine Vorabpauschale und keine Steuern auf reinvestierte Dividenden während der Ansparphase | Steuerpflichtig: Erträge unterliegen der jährlichen Vorabpauschale und gegebenenfalls der Abgeltungsteuer |
| Verfügbarkeit | Zweckgebunden: Eine Auszahlung ohne Förderverlust ist in der Regel erst ab dem 62. Lebensjahr möglich | Flexibel: Sie können Ihre ETF-Anteile jederzeit verkaufen und frei über das Kapital verfügen |
Wer als Berufseinsteiger früh mit dem Vermögensaufbau beginnt, für den ist die Kombination aus staatlichen Zuschüssen und steuerfreier Wiederanlage ein wirkungsvoller Hebel. Um die konkreten finanziellen Auswirkungen für Ihre persönliche Situation zu berechnen, steht Ihnen unser digitaler Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung. Der Ratgeber zum Altersvorsorgedepot bietet zudem vertiefende Einblicke in die gesetzlichen Regelungen. Letztendlich entscheiden Ihre persönlichen Prioritäten: Bevorzugen Sie die uneingeschränkte Liquidität eines normalen Depots, oder möchten Sie die staatliche Förderrendite für eine langfristig optimierte Altersvorsorge sichern? Rechenbeispiele und Vergleiche dienen rein zur Veranschaulichung (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Das passende Produkt finden: Selbstentscheider vs. Beratungsbedarf
Um das neue Altersvorsorgedepot (AVD) ab 2027 optimal zu nutzen, stehen Ihnen als Berufseinsteiger zwei gleichwertige und respektable Wege offen. Das Gesetz sieht vor, dass junge Sparer unter 25 Jahren von einem einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro profitieren, um einen zusätzlichen Anreiz für den frühzeitigen Vermögensaufbau zu schaffen[5]. Ob Sie Ihr gefördertes Depot eigenständig verwalten oder professionelle Hilfe beanspruchen möchten, hängt ganz von Ihren persönlichen Vorkenntnissen und Präferenzen ab. Um sich umfassend vorab zu informieren, bietet unser Vorsorgewissen Informationsportal eine neutrale und wissenschaftlich fundierte Grundlage.
Der digitale Weg für selbstbestimmte Anleger
Wenn Sie bereits erste Erfahrungen mit Wertpapieren oder privaten ETF-Sparplänen gesammelt haben und Ihre Finanzen gerne selbstständig über Neobroker regeln, ist der digitale Pfad ideal. Mit unserem Tool Kriteriengestützter Anbietervergleich vergleichen Sie kostengünstige und transparente ETF-Portfolios völlig unabhängig voneinander. Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Anlagestrategie, vermeiden unnötige Vertriebskosten und steuern die Einzahlungen flexibel per App.
Persönliche Begleitung bei komplexen Detailfragen
Für junge Berufseinsteiger, die sich beim Thema langfristiger Vermögensaufbau unsicher fühlen oder steuerliche Detailfragen klären möchten, empfiehlt sich ein strukturierter Austausch mit Experten. Über unsere Unabhängige Beratungsvermittlung erhalten Sie kostenfreien Zugang zu lizenzierten und unabhängigen Finanzberatern. Diese begleiten Sie Schritt für Schritt bei Ihrer Vorsorgeentscheidung und stellen sicher, dass alle staatlichen Förderungen optimal ausgeschöpft werden.
| Kriterium | Selbstentscheider (Digital) | Mit Beratung (Persönlich) |
|---|---|---|
| Geeignet für | Erfahrene Sparer und Do-it-yourself-Anleger | Einsteiger und Sicherheitsorientierte |
| Kostenstruktur | Sehr geringe Depot- und Produktgebühren | Ggf. Honorar- oder Beratungssatz |
| Zeiteinsatz | Eigenständige Recherche und Überwachung nötig | Minimiert durch geführte Struktur |
| Hauptwerkzeug | Kriteriengestützter Anbietervergleich | Unabhängige Beratungsvermittlung |
Für welchen Weg Sie sich letztlich entscheiden: Wichtig ist, das lange Zeitfenster bis zur Rente nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, um den Zinseszinseffekt maximal für sich arbeiten zu lassen. Nutzen Sie gerne unseren interaktiven Förderrechner Altersvorsorgedepot, um Ihren persönlichen Vorsorgebedarf und Ihr voraussichtliches Endkapital kostenfrei zu ermitteln. Disclaimer: Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.
Fazit: So legen Berufseinsteiger jetzt den Grundstein für 2027
Für Berufseinsteiger und junge Leute lohnt sich das neue Altersvorsorgedepot besonders stark: Die Kombination aus einer extrem langen Laufzeit von oft über 40 Jahren, dem Zinseszinseffekt und dem einmaligen staatlichen Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro macht das geförderte Depot zu einem hochwirksamen Vorsorgehebel. Wer frühzeitig mit kleinen, regelmäßigen Beiträgen beginnt, muss in späteren Lebensphasen deutlich weniger eigenes Kapital aufwenden, um dasselbe Rentenziel zu erreichen. Die staatliche Förderung durch den Gesetzgeber senkt die finanzielle Einstiegshürde zusätzlich und belohnt den frühen Start spürbar[3]. Obwohl die offizielle Einführung erst für das Jahr 2027 geplant ist, sollten Sie als junger Mensch bereits heute aktiv werden und Ihre persönliche Planung strategisch vorbereiten.
Die konkreten Schritte zur Vorbereitung auf den Produktstart
- Wissen aufbauen: Setzen Sie sich frühzeitig mit den grundlegenden Funktionsweisen von ETFs, Aktien und staatlich geförderten Depotmodellen auseinander, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können.
- Budget prüfen: Ermitteln Sie anhand Ihrer Einnahmen und Ausgaben, welchen monatlichen Sparbetrag Sie stabil erübrigen können, um von Beginn an von der maximalen staatlichen Zulagenförderung zu profitieren.
- Förderhöhe berechnen: Nutzen Sie interaktive digitale Werkzeuge, um Ihren individuellen Förderanspruch sowie die langfristige Hebelwirkung der staatlichen Zulagen auf Ihr Endkapital präzise zu kalkulieren.
- Anbieter vergleichen: Beobachten Sie die Entwicklung der Depotgebühren am Markt aufmerksam, um zum offiziellen Starttermin im Jahr 2027 direkt das für Sie kostengünstigste Depot auswählen zu können.
Transparente Hilfsmittel für Ihre Entscheidung
Auf unserem Portal Vorsorgedepot-Lotse bieten wir Ihnen verschiedene neutrale Werkzeuge, mit denen Sie sich quellenbasiert auf die Reform vorbereiten können. Im Vorsorgewissen Informationsportal finden Sie tiefgehende, verständliche Leitfäden zu allen steuerlichen Regelungen. Mit dem Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie die langfristige Renditewirkung der Förderung für Ihr persönliches Einstiegsalter simulieren. Wenn Sie die Anlage lieber selbst in die Hand nehmen möchten, hilft Ihnen später der Kriteriengestützter Anbietervergleich, den passenden Neobroker zu finden. Falls Sie hingegen eine persönliche und neutrale Unterstützung bevorzugen, steht Ihnen unsere Unabhängige Beratungsvermittlung zur Verfügung, um Sie mit lizenzierten Experten zusammenzubringen. So starten Sie optimal informiert und bestens vorbereitet in das Jahr 2027 (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Häufig gestellte Fragen
- Lohnt sich das Altersvorsorgedepot schon mit Anfang 20?
- Ja, das Altersvorsorgedepot lohnt sich für junge Menschen mit Anfang 20 besonders stark. Aufgrund des langen Anlagehorizonts bis zum Renteneintritt kann sich das investierte Kapital über Jahrzehnte durch den Zinseszins-Effekt vervielfachen. Zudem erleichtert die staatliche Förderung den Einstieg mit geringem Budget.
- Wer erhält den einmaligen Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro?
- Den einmaligen Berufseinsteiger-Bonus in Höhe von 200 Euro erhalten alle zulageberechtigten Sparer, die vor dem Erreichen des 25. Lebensjahres ein gefördertes Altersvorsorgedepot eröffnen. Voraussetzung dafür ist eine jährliche Mindesteinzahlung von 120 Euro.
- Wie hoch ist die maximale staatliche Grundzulage pro Jahr?
- Die maximale staatliche Grundzulage für das Altersvorsorgedepot liegt ab 2027 bei 540 Euro pro Jahr. Sie setzt sich aus einer 50-prozentigen Zulage auf die ersten 360 Euro Eigenbeitrag und einer 25-prozentigen Zulage auf die weiteren Einzahlungen bis zu einer Grenze von 1.800 Euro zusammen.
- Muss ich das Altersvorsorgedepot selbst verwalten oder gibt es Beratung?
- Ihnen stehen zwei gleichwertige Wege offen. Sie können Ihr Depot entweder als digitaler Selbstentscheider über günstige Anbieter wie Neobroker selbst einrichten und verwalten oder bei komplexeren Finanzfragen eine unabhängige persönliche Beratung in Anspruch nehmen.
- Wie viel Mindestbeitrag muss ich einzahlen, um Förderungen zu erhalten?
- Um die staatliche Grundzulage sowie den Berufseinsteiger-Bonus zu erhalten, müssen Sparer einen jährlichen Mindesteigenbeitrag von mindestens 120 Euro auf ihr Altersvorsorgedepot einzahlen.
- Kann ich das Altersvorsorgedepot auch mit kleinen monatlichen Beträgen nutzen?
- Ja, das neue System ist sehr flexibel und hervorragend für kleine Budgets geeignet. Mit einem monatlichen Beitrag von beispielsweise 10 Euro erreichen Sie den jährlichen Mindesteigenbeitrag von 120 Euro und sichern sich damit bereits die staatliche Förderung.
Quellen
Lohnt sich das AVD für dich?
Wir helfen dir herauszufinden, ob das Altersvorsorgedepot zu deiner Situation passt.
Kostenlos & unverbindlich. Beratung durch einen Berater aus unserem unabhängigen Netzwerk von 1.000+ geprüften Beratern.
