Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für Geringverdiener?

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Das neue Altersvorsorgedepot 2027: Die Vorsorge-Revolution für Geringverdiener
Lohnt sich das neue Altersvorsorgedepot für Menschen mit geringem Einkommen? Die kurze Antwort lautet: Ja, gerade für Geringverdiener kann sich das neue Altersvorsorgedepot ab Januar 2027 besonders auszahlen. Da die staatliche Grundzulage und die Kinderzulagen als feste Euro-Beträge definiert sind, machen sie bei kleinen eigenen Sparraten einen außergewöhnlich großen Anteil der gesamten Einzahlungen aus. Das führt zu einer überdurchschnittlich hohen staatlichen Förderquote, die den langfristigen Vermögensaufbau spürbar beschleunigt.
Mit der Reform der privaten Altersvorsorge löst die Bundesregierung die alten, oft renditeschwachen und teuren Versicherungsprodukte ab und ermöglicht den staatlich geförderten Vermögensaufbau direkt in kostengünstigen Kapitalmarktdepots, beispielsweise über Aktien-ETFs. Wer bisher aufgrund hoher Abschlussgebühren und niedriger Zinsen vor der privaten Vorsorge zurückgeschreckt ist, erhält nun einen transparenten Zugang zum Kapitalmarkt. Das Bundesministerium für Finanzen betont dabei ausdrücklich, dass das neue Modell allen Einkommensgruppen offensteht und gezielte Anreize für Sparer schafft, die monatlich nur kleine Summen zurücklegen können[1].
- Grundzulage: Ein staatlicher Zuschuss von 50 Prozent bis zu 360 Euro und zusätzlich 25 Prozent bis zu 1.800 Euro des Eigenbeitrags, was einer maximalen jährlichen Grundzulage von bis zu 540 Euro entspricht.
- Kinderzulage: Eine zusätzliche staatliche Förderung von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr, die im Verhältnis 1:1 zu den eigenen Beiträgen gezahlt wird.
- Mindestbeitrag: Ein Sockelbetrag von lediglich 120 Euro im Jahr reicht bereits aus, um den Anspruch auf die volle staatliche Zulagenförderung zu sichern.
- Berufseinsteigerbonus: Einmalig 200 Euro für Sparer unter 25 Jahren zu Beginn des Sparprozesses.
Um die konkreten Auswirkungen dieser Zulagenstruktur auf Ihre eigene Sparrate zu ermitteln, steht Ihnen unser kostenloser Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung. Dieser berechnet Ihren optimalen Eigenbeitrag und zeigt, wie stark der staatliche Zuschuss Ihre persönliche Förderquote anhebt. Weitere mathematische Details und rechtliche Hintergründe zur Reform finden Sie in unserem umfassenden Ratgeber zum Altersvorsorgedepot.
Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.
Die neue Fördersystematik: So funktionieren die staatlichen Zulagen ab 2027
Das neue Altersvorsorgedepot bietet ab 2027 eine transparente und direkt an Ihre eigenen Einzahlungen gekoppelte staatliche Förderung. Die Bundesregierung weicht hiermit grundlegend von den alten, oft komplizierten Berechnungen der Riester-Rente ab und setzt stattdessen auf eine klar strukturierte Prozentförderung. Jedes Jahr bezuschusst der Staat Ihre privaten Einzahlungen bis zu einer Höchstgrenze von 1.800 Euro, wodurch gerade bei kleineren Sparraten eine beachtliche Hebelwirkung erzielt wird. Um diese Dynamik für Ihre eigene Lebenssituation greifbar zu machen und Ihre persönliche Förderquote exakt zu berechnen, stellen wir Ihnen den Förderrechner Altersvorsorgedepot auf unserem Portal zur Verfügung.
Die neue Fördersystematik teilt sich in zwei Stufen auf. Für die ersten 360 Euro, die Sie im Kalenderjahr in Ihr Depot einzahlen, erhalten Sie eine staatliche Zulage von 50 Prozent. Das bedeutet einen Zuschuss von bis zu 180 Euro bei einer eigenen Sparleistung von nur 30 Euro pro Monat. Für jeden weiteren Euro, den Sie einzahlen, gewährt der Staat eine Förderung von 25 Prozent, bis die jährliche Grenze der berücksichtigungsfähigen Eigenbeiträge von 1.800 Euro erreicht ist. Wer diesen Höchstbetrag voll ausschöpft, erhält somit eine maximale jährliche Grundförderung von 540 Euro direkt in sein Depot gutgeschrieben[2].
Es gibt jedoch eine wichtige Untergrenze zu beachten: Um überhaupt in den Genuss dieser Zulagen zu kommen, müssen Sie einen gesetzlichen Mindestbeitrag von 120 Euro pro Jahr (entspricht 10 Euro pro Monat) leisten. Liegen Ihre jährlichen Einzahlungen unter dieser Schwelle, entfällt der staatliche Zuschuss komplett. Bereits ab diesem Mindestbeitrag sichern Sie sich jedoch den vollen 50-prozentigen Förderhebel des Staates, da Ihre Einzahlung von 120 Euro um 60 Euro staatliche Zulage ergänzt wird.
| Jährlicher Eigenbeitrag | Staatliche Zulage | Effektive Förderquote |
|---|---|---|
| Unter 120 Euro | 0 Euro | 0 Prozent |
| 120 Euro (10 Euro pro Monat) | 60 Euro | 50 Prozent |
| 360 Euro (30 Euro pro Monat) | 180 Euro | 50 Prozent |
| 600 Euro (50 Euro pro Monat) | 240 Euro | 40 Prozent |
| 1.800 Euro (150 Euro pro Monat) | 540 Euro | 30 Prozent |
Diese Staffelung verdeutlicht, dass Geringverdiener mit kleineren Sparraten von einer überdurchschnittlichen Förderquote profitieren. Ergänzende Analysen und Berechnungen zu verschiedenen Einkommensgruppen finden Sie in unserem Vorsorgewissen Informationsportal, das Ihnen als neutraler Begleiter dient. Bitte beachten Sie: Die in der Tabelle dargestellten Zahlen dienen ausschließlich der Veranschaulichung und stellen keine Anlageberatung dar (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Der Zulagen-Hebel: Warum kleine Beiträge die höchste Förderquote erzielen
Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für Geringverdiener? Die klare Antwort lautet: Ja, gerade bei einem niedrigen Einkommen ist der finanzielle Vorteil überproportional hoch. Das liegt am staatlichen Zulagenmodell, das ab 2027 in Kraft tritt. Da der Staat feste Zulagen zahlt, erzielen Sie mit kleineren Sparbeiträgen die prozentual höchste Förderquote im Verhältnis zu Ihrem eigenen Ersparten. Bereits der gesetzliche Sockel-Mindestbeitrag von 120 Euro pro Jahr sichert Ihnen die staatliche Unterstützung, sofern Sie zum förderberechtigten Personenkreis gehören.
Die mathematische Logik dahinter ist simpel: Für die ersten 360 Euro Ihres jährlichen Eigenbeitrags erhalten Sie eine staatliche Grundzulage von 50 Prozent, was exakt 180 Euro entspricht[3]. Für jeden weiteren Euro bis zur maximal geförderten Summe von 1.800 Euro erhalten Sie eine Zulage von 25 Prozent. Wer also genau 360 Euro im Jahr aus eigener Tasche anspart, erhält vom Staat 180 Euro dazu und sichert sich eine Förderquote von stolzen 50 Prozent. Haben Sie Kinder, erhöht sich dieser Hebel durch die Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind nochmals drastisch.
| Jährlicher Eigenbeitrag | Staatliche Grundzulage | Gesamteinzahlung im Depot | Effektive Förderquote |
|---|---|---|---|
| 120 Euro (Mindestbeitrag) | 60 Euro | 180 Euro | 50 Prozent |
| 360 Euro | 180 Euro | 540 Euro | 50 Prozent |
| 1.000 Euro | 340 Euro | 1.340 Euro | 34 Prozent |
| 1.800 Euro (Maximalbetrag) | 540 Euro | 2.340 Euro | 30 Prozent |
Diese beispielhaften Zahlen verdeutlichen, dass Ihre prozentuale Förderquote sinkt, je mehr Geld Sie selbst einzahlen - obwohl die absolute Zulagensumme natürlich ansteigt. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Mit dem digitalen Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie Ihre persönliche Förderquote exakt für Ihre Lebenssituation ermitteln. Falls Sie eine persönliche Begleitung bei der Altersvorsorge-Entscheidung wünschen, hilft Ihnen unsere Unabhängige Beratungsvermittlung dabei, kostenfrei einen qualifizierten, unabhängigen Experten zu kontaktieren.
Die Einstiegshürde: Wie Sie mit 120 Euro Mindestbeitrag die Förderung aktivieren
Um die staatlichen Zulagen für das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 zu erhalten, müssen Sie selbst einen gesetzlichen Mindestbeitrag von jährlich 120 Euro einzahlen, was einem monatlichen Beitrag von lediglich 10 Euro entspricht[1]. Unterschreiten Sie diesen Betrag, entfällt der Anspruch auf die staatliche Förderung komplett. Gerade für Sparer mit geringem Einkommen stellt dieser niedrige Sockelbetrag jedoch eine äußerst attraktive Einstiegshürde dar, da er den Weg zu überdurchschnittlich hohen staatlichen Förderquoten ebnet.
Bei einem jährlichen Eigenbeitrag von exakt 120 Euro greift die neue prozentuale Grundförderung von 50 Prozent, was einer regulären Grundzulage von 60 Euro entspricht. Liegt Ihr Bruttojahreseinkommen zudem unter der Grenze von 26.250 Euro, erhalten Sie zusätzlich den gesetzlichen Geringverdiener-Bonus in Höhe von 175 Euro pro Jahr[4]. In Summe fließen somit bei nur 120 Euro Eigenleistung stolze 235 Euro an staatlichen Zulagen direkt in Ihr Depot, was einer Förderquote von rund 196 Prozent entspricht. Mit unserem Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie diese Hebelwirkung individuell für Ihre Lebenssituation berechnen.
| Posten | Betrag pro Jahr | Erklärung |
|---|---|---|
| Eigener Mindestbeitrag | 120,00 Euro | Der gesetzliche Sockelbetrag zur Aktivierung der Förderung. |
| Reguläre Grundzulage | 60,00 Euro | Staatlicher Zuschuss von 50 Prozent auf den Eigenbeitrag. |
| Geringverdiener-Bonus | 175,00 Euro | Zusatzförderung bei einem Bruttoeinkommen unter 26.250 Euro. |
| Gesamteinzahlung im Depot | 355,00 Euro | Die Summe aus Ihrem Eigenbeitrag und allen staatlichen Zulagen. |
Hinweis: Diese Beispielrechnung dient ausschließlich Veranschaulichungszwecken. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Damit dieser immense Förderhebel nicht durch unnötige Depotgebühren geschmälert wird, ist die Wahl eines sehr kostengünstigen Anbieters entscheidend. In unserem Ratgeber zum Altersvorsorgedepot erfahren Sie detailliert, wie sich unterschiedliche Gebührenstrukturen langfristig auf Ihre Rendite auswirken können.
Zusätzlicher Familien-Boost: Die reformierte Kinderzulage für Geringverdiener
Für Geringverdiener mit Kindern hält das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 einen besonders starken Hebel bereit. Die staatliche Kinderzulage wird im Zuge der Reform grundlegend vereinfacht und direkt an Ihre eigenen Sparanstrengungen gekoppelt. Für jeden Euro, den Sie selbst in Ihr Altersvorsorgedepot einzahlen, legt der Staat einen weiteren Euro als Kinderzulage obendrauf - und das bis zu einem Höchstbetrag von 300 Euro pro Kind und Jahr[1]. Diese Eins-zu-eins-Förderung bedeutet, dass Sie bereits mit einem monatlichen Eigenbeitrag von umgerechnet nur 25 Euro pro Kind die maximale staatliche Unterstützung aktivieren können.
Maximaler Hebeleffekt ohne finanzielle Mehrbelastung
Gerade bei einem geringeren Einkommen entfaltet diese Regelung eine enorme Wirkung. Da es sich bei der Kinderzulage um einen festen Betrag handelt, sorgt sie im Verhältnis zu Ihren kleinen Eigenbeiträgen für eine überdurchschnittlich hohe Förderquote. Sie müssen keine großen Summen aufbringen, um Ihr Altersvorsorgevermögen drastisch zu steigern. Wenn Sie beispielsweise zwei Kinder haben und den jährlichen Eigenbeitrag für die Kinderzulage voll ausschöpfen, fließen Jahr für Jahr zusätzliche 600 Euro vom Staat direkt in Ihre renditestarken ETFs oder Fonds. Um die genaue Wirkung für Ihre persönliche Situation zu ermitteln, steht Ihnen unser neutraler Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung.
| Jährlicher Eigenbeitrag | Kinderzulage (1 Kind) | Kinderzulage (2 Kinder) | Effektive staatliche Förderquote (nur Kinderzulage) |
|---|---|---|---|
| 150 Euro | 150 Euro | 300 Euro | 100 Prozent |
| 300 Euro | 300 Euro | 600 Euro | 100 Prozent |
| 500 Euro | 300 Euro (Maximum) | 600 Euro (Maximum) | 60 bis 120 Prozent |
Dank dieser Struktur wächst Ihr Depot primär durch staatliche Zuschüsse, während Ihr eigenes Budget geschont wird. Bitte beachten Sie: Die hier dargestellten Berechnungen und Zahlenbeispiele dienen ausschließlich der Illustration und stellen keine Anlageberatung im Sinne des Kreditwesengesetzes dar (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG). Weitere detaillierte Erklärungen zur Funktionsweise der Reform finden Sie in unserem umfassenden Vorsorgewissen Informationsportal.
Konkrete Modellrechnung: Die mathematische Hebelwirkung im Detail
Um den finanziellen Vorteil für Haushalte mit geringerem Einkommen zu verdeutlichen, lohnt sich ein Blick auf die konkreten Zahlen. Wer wenig verdient, kann oft nur kleine Summen für die private Altersvorsorge erübrigen. Genau hier setzt die hohe staatliche Förderquote an. Wenn Sie den gesetzlichen Mindestbeitrag von jährlich 120 Euro einzahlen, erhalten Sie bereits eine staatliche Grundzulage von 50 Prozent auf diesen Betrag, also 60 Euro zusätzlich. Mit unserem Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie solche Szenarien auch für Ihre eigene Lebenssituation exakt durchrechnen.
| Szenario | Eigenbeitrag (p.a.) | Staatliche Zulagen (p.a.) | Gesamteinzahlung (p.a.) | Effektive Förderquote |
|---|---|---|---|---|
| Mindestbeitrag (ohne Kinder) | 120 Euro | 60 Euro (Grundzulage) | 180 Euro | 50,0 Prozent |
| Sparbeitrag (mit 1 Kind) | 300 Euro | 450 Euro (150 Euro Grund- und 300 Euro Kinderzulage) | 750 Euro | 150,0 Prozent |
| Maximal geförderter Sparbeitrag | 1.800 Euro | 540 Euro (Grundzulage) | 2.340 Euro | 30,0 Prozent |
Diese Modellrechnung verdeutlicht die überdurchschnittliche Hebelwirkung bei geringeren Beiträgen. Während Besserverdiener für die maximale Grundzulage von 540 Euro einen jährlichen Eigenbeitrag von 1.800 Euro leisten müssen, erzielen Geringverdiener bereits mit dem Mindestbeitrag eine Förderquote von 50 Prozent[5]. Noch deutlicher wird der Hebel für Familien: Durch die zusätzliche Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind vervielfacht sich das angelegte Kapital, ohne dass der eigene Geldbeutel übermäßig belastet wird. Über eine Laufzeit von mehreren Jahrzehnten entfaltet dieses staatlich subventionierte Startkapital an den Aktienmärkten eine erhebliche Dynamik durch den Zinseszinseffekt. Ein kostengünstiger Anbieter ist dabei entscheidend, um diese Renditevorteile nicht durch unnötige Depotgebühren zu schmälern.
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Berechnungen und Szenarien dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Veranschaulichung der gesetzlichen Förderstruktur. Sie stellen keine Anlageberatung im Sinne des Paragraph 1 Absatz 1a Nummer 1a KWG dar (Quelle: justetf.com). Für eine detaillierte Auswertung Ihrer persönlichen Situation empfiehlt sich die Nutzung spezialisierter Informationsportale oder eine individuelle Beratung.
Kosten minimieren: Warum Geringverdiener auf günstige Depots achten müssen
Die staatliche Förderung für das neue Altersvorsorgedepot entfaltet gerade bei kleinen Einkommen eine enorme Hebelwirkung, doch dieser Vorteil kann durch hohe Anbietergebühren schnell verloren gehen. Da Geringverdiener meist geringere absolute Sparraten einzahlen, belasten prozentuale Kosten oder fixe Depotgebühren das Endkapital im Verhältnis viel stärker als bei Großanlegern. Ein bewusster Vergleich der Depotkosten ist daher unverzichtbar, um den staatlichen Zulagenhebel ungeschmälert für den langfristigen Vermögensaufbau zu nutzen.
Der Gesetzgeber hat für standardisierte Altersvorsorgeprodukte einen Kostendeckel von 1,0 Prozent pro Jahr als Richtwert im Rahmen des Standardprodukt-Zulassungsprozesses verankert. Dieser Wert dient als wichtige Schutzgrenze vor überteuerten Angeboten, wie sie oft bei klassischen Riester-Rentenversicherungen üblich waren[2]. Dennoch sollten Sie sich nicht allein auf diesen Deckel verlassen, denn Neobroker und moderne ETF-Anbieter unterbieten diese Marke im regulären Depotgeschäft oft deutlich. Jeder Zehntel-Prozentpunkt, den Sie an jährlichen Verwaltungs- oder Depotgebühren einsparen, fließt über die Jahrzehnte direkt in Ihren Zinseszinseffekt.
| Jährliche Gebührenquote | Beispielhaftes Endkapital nach 30 Jahren | Durch Gebühren verlorenes Vermögen |
|---|---|---|
| 0,2 Prozent p.a. (Günstiger ETF-Broker) | 48.200 Euro | 1.100 Euro |
| 1,0 Prozent p.a. (Gesetzlicher Deckel) | 42.100 Euro | 7.200 Euro |
| 1,5 Prozent p.a. (Klassische Versicherung) | 38.500 Euro | 10.800 Euro |
Das obige mathematische Beispiel zeigt deutlich, dass scheinbar kleine Unterschiede bei den Gebühren über eine typische Ansparphase von 30 Jahren mehrere tausend Euro Differenz ausmachen können (illustrative Modellrechnung bei monatlich 50 Euro Sparrate und 5 Prozent angenommener Bruttorendite; keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG). Um Ihre persönliche Förderquote und den genauen Einfluss der Anbietergebühren für Ihre Situation transparent zu berechnen, steht Ihnen der Förderrechner Altersvorsorgedepot kostenfrei zur Verfügung.
Für Geringverdiener gilt daher die Grundregel, bei der Auswahl des Anbieters konsequent auf niedrige laufende Kosten zu achten und standardisierte ETF-Portfolios zu bevorzugen. Unser Vorsorgewissen Informationsportal bietet Ihnen hierzu umfassende und quellenbasierte Analysen, damit Sie eine fundierte Entscheidung für Ihre private Altersvorsorge treffen können.
Der Weg zur Entscheidung: Digitaler Selbstentscheider oder persönliche Beratung
Die Einführung des neuen Altersvorsorgedepots ab dem Jahr 2027 stellt Sparer vor grundlegende Fragen. Das Bundesministerium der Finanzen betont, dass die Reform der privaten Altersvorsorge transparente, einfache und kostengünstige Produkte ermöglichen soll[6]. Auf unserer Plattform Vorsorgedepot-Lotse unterstützen wir Sie dabei, den optimalen Weg für Ihre finanzielle Zukunft zu wählen. Da gerade bei kleinerem Einkommen jeder investierte Euro zählen muss, bieten wir Ihnen zwei gleichwertige und neutrale Lösungswege an, um die staatliche Förderung bestmöglich zu nutzen.
Die zwei Lösungswege im Überblick
- Der digitale Selbstentscheider-Pfad: Wenn Sie Ihre Finanzen gerne eigenständig verwalten und direkt online agieren möchten, nutzen Sie das Vorsorgewissen Informationsportal für tiefgehende Analysen. In unserem Ratgeber finden Sie verlässliche Fachartikel. Mit dem Tool Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie Ihre persönliche Förderung exakt ermitteln und anschließend mit unserem Tool Kriteriengestützter Anbietervergleich einen passenden, kostengünstigen Neobroker oder Depotanbieter heraussuchen.
- Der persönliche Beratungs-Pfad: Wenn Sie sich maximale Sicherheit wünschen oder Ihr Fall durch bestehende Altverträge komplexer ist, hilft Ihnen unsere Unabhängige Beratungsvermittlung. Über diesen kostenfreien Service vermitteln wir Ihnen ein Beratungsgespräch mit lizenzierten, unabhängigen Finanzberatern, die Sie bei allen Schritten persönlich begleiten.
Welcher Weg für Sie der richtige ist, hängt von Ihren Vorkenntnissen und Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis ab. Geringverdiener profitieren dank fester Grund- und Kinderzulagen von einer besonders hohen Förderquote relativ zu ihren eigenen Beiträgen. Nutzen Sie vorab unseren interaktiven Förderrechner, um Ihre genauen Ansprüche transparent und ohne Verkaufsdruck zu ermitteln. So treffen Sie eine fundierte Entscheidung für ein selbstbestimmtes Sparen oder eine professionell begleitete Vorsorge.
Häufig gestellte Fragen
- Lohnt sich das Altersvorsorgedepot bei kleinem Einkommen?
- Ja, das Altersvorsorgedepot lohnt sich für Geringverdiener ganz besonders. Da die ersten 360 Euro an jährlicher Einzahlung mit einer staatlichen Zulage von 50 Prozent gefördert werden, erzielen Sparer mit geringen Eigenbeiträgen eine überdurchschnittlich hohe Förderquote. Wer beispielsweise 360 Euro einzahlt, erhält 180 Euro vom Staat geschenkt. So wird ein starker Grundstein für die private Altersvorsorge gelegt, ohne das monatliche Budget übermäßig zu belasten.
- Wie hoch ist meine Förderquote als Geringverdiener?
- Die Förderquote hängt von der Höhe Ihres Eigenbeitrags ab und ist bei niedrigen Beiträgen am höchsten. Bei einer Einzahlung von bis zu 360 Euro jährlich beträgt die Förderquote exakt 50 Prozent, da Sie für jeden eingezahlten Euro 50 Cent Zulage erhalten. Für Beträge darüber hinaus (bis 1.800 Euro) gibt es 25 Prozent Förderung. Mit einer maximalen jährlichen Grundzulage von 540 Euro bei 1.800 Euro Einzahlung liegt die Förderquote im besten Fall bei 30 bis 50 Prozent.
- Wie hoch ist der Mindestbeitrag für das Altersvorsorgedepot?
- Um die staatliche Förderung für das Altersvorsorgedepot zu aktivieren, müssen Sie einen jährlichen Mindestbeitrag von 120 Euro einzahlen. Dies entspricht einem monatlichen Betrag von nur 10 Euro. Einsparungen unter dieser Grenze führen dazu, dass Sie keine staatlichen Zulagen erhalten. Daher ist es für Geringverdiener ratsam, mindestens diesen Betrag regelmäßig zu investieren.
- Gibt es zusätzliche Zulagen für Kinder beim Altersvorsorgedepot?
- Ja, für Familien gibt es ab 2027 eine reformierte Kinderzulage. Diese beträgt bis zu 300 Euro pro Kind und wird eins zu eins gefördert. Das bedeutet, dass Sie für jeden Euro, den Sie für Ihr Kind einzahlen, denselben Betrag vom Staat als Zulage erhalten. Dies erhöht das Sparvolumen und den Zinseszinseffekt über die Jahre hinweg erheblich, ohne dass Sie selbst hohe Summen aufbringen müssen.
- Was passiert mit meinem Altersvorsorgedepot, wenn ich in die Grundsicherung rutsche?
- Das angesparte Kapital im Altersvorsorgedepot ist auch im Fall eines Bezugs von staatlicher Grundsicherung geschützt. Der Gesetzgeber sieht umfassende Pfändungs- und Anrechnungsschutzregeln für die geförderte private Altersvorsorge vor, damit das mühsam angesparte Geld im Alter tatsächlich bei Ihnen ankommt und nicht vorab verwertet werden muss.
Quellen
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