Altersvorsorgedepot und Inflation: was bleibt real übrig?

AVD oder ETF-Sparplan – was rechnet sich mehr?
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Das Altersvorsorgedepot im Inflations-Check: Nominal vs. real
Inflation mindert die Kaufkraft Ihres Altersvorsorge-Guthabens, weshalb für den langfristigen Vermögensaufbau allein die reale Rendite nach Abzug der Teuerungsrate entscheidend ist. Das neue Altersvorsorgedepot bietet hier einen entscheidenden Vorteil gegenüber klassischen Garantieprodukten: Durch den Verzicht auf starre Beitragsgarantien erlaubt es eine 100-prozentige Aktienquote in Sachwerten wie ETFs, die langfristig tendenziell mit der Inflation mitwachsen und Ihre Kaufkraft schützen. Wer für das Alter plant, sollte daher stets in realer Kaufkraft kalkulieren und nicht nur den nominalen Kontostand betrachten.
Wie drastisch sich die schleichende Geldentwertung langfristig auswirkt, zeigt ein Blick auf die deutsche Wirtschaftsgeschichte: Im Zeitraum von 1960 bis 2025 lag die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland bei 2,8 Prozent pro Jahr[1]. Ein Artikel, der im Jahr 1960 noch 100 Euro kostete, schlug Anfang 2026 folglich mit 579,96 Euro zu Buche[1]. Ohne eine rentable Anlage verliert Ihr Erspartes über ein typisches Erwerbsleben von 30 bis 40 Jahren also den Großteil seines Wertes. Klassische Sparbücher oder nominal verzinste Lebensversicherungen können diesen Verlust selten ausgleichen, da ihre Rendite nach Steuern und Inflation oft negativ ausfällt. Umfassende Hintergrundberichte und Fachartikel zu dieser Thematik finden Sie im Vorsorgewissen Informationsportal.
| Betrachtung | Bedeutung für Ihre Altersvorsorge | Auswirkung nach 30 Jahren (bei 2% Inflation) |
|---|---|---|
| Nominal | Der reine Geldbetrag auf dem Kontoauszug ohne Inflationsbereinigung. | Ein Guthaben von 100.000 Euro bleibt nominell unverändert bei 100.000 Euro. |
| Real (Kaufkraft) | Der tatsächliche Wert des Geldes, der die reale Kaufkraft widerspiegelt. | Die reale Kaufkraft von 100.000 Euro schrumpft bei 2 Prozent Teuerung auf rund 55.200 Euro. |
| Rendite-Effekt | Die notwendige Verzinsung zur Überwindung der Geldentwertung. | Nur eine Anlage mit einer Rendite oberhalb der Inflationsrate erzielt echten Vermögenszuwachs. |
Für Sie als Selbstentscheider bedeutet dies: Eine realistische Altersvorsorgeplanung darf sich nicht von hohen nominalen Endsummen blenden lassen. Wenn Sie wissen möchten, wie sich die staatliche Förderung und unterschiedliche Zinsszenarien real auf Ihr Vermögen auswirken, hilft Ihnen der interaktive Förderrechner Altersvorsorgedepot. Mit diesem Tool können Sie Ihre voraussichtlichen Ansprüche berechnen und die Kostenwirkung direkt vergleichen. Bitte beachten Sie: Alle dargestellten Berechnungen und Szenarien dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.
Die Mathematik des Kaufkraftverlusts: Ein Rechenbeispiel über 30 Jahre
Wer für das Alter vorsorgt, fragt sich zu Recht, was nach Abzug der Inflation real vom angesparten Vermögen übrig bleibt. Die Antwort lautet: Ohne eine renditestarke Anlage schrumpft die Kaufkraft Ihres Kapitals über 30 Jahre um fast die Hälfte, weshalb eine nominale Beitragsgarantie real zu Verlusten führt. Das Altersvorsorgedepot löst dieses Problem, indem es auf starre Garantien verzichtet und eine renditestarke Aktienquote ermöglicht, um die Kaufkraft langfristig zu sichern. Bei einer moderaten, aber stetigen Inflationsrate von durchschnittlich 2 Prozent pro Jahr schrumpft der tatsächliche Wert Ihres Geldes dramatisch zusammen, wie die historische Preisentwicklung zeigt.
Berechnen lässt sich dieser Kaufkraftverlust exakt über mathematische Modelle, wie sie auch auf Plattformen wie zinsen-berechnen.de zum Einsatz kommen[2]. Nach 30 Jahren verbleibt von Ihren nominal angesparten 100.000 Euro eine reale Kaufkraft von lediglich rund 55.207 Euro. Sie verlieren somit fast die Hälfte Ihres realen Vermögens, wenn Ihr Kapital nicht mindestens in Höhe der Inflationsrate wächst. Eine rein nominale Betrachtung blendet dieses Risiko völlig aus, weshalb die reine Einzahlung ohne renditestarke Anlageform in die Altersvorsorge-Falle führt.
| Nominaler Sparwert | Kaufkraft nach 10 Jahren | Kaufkraft nach 20 Jahren | Kaufkraft nach 30 Jahren |
|---|---|---|---|
| 50.000 € | 41.017 € | 33.649 € | 27.604 € |
| 100.000 € | 82.035 € | 67.297 € | 55.207 € |
| 150.000 € | 123.052 € | 100.946 € | 82.811 € |
Hier setzt das neue Altersvorsorgedepot an: Im Gegensatz zu klassischen Riester-Garantieprodukten, die oft nur die nominal eingezahlten Beiträge absichern und durch niedrige Verzinsung real Vermögen vernichten, erlaubt das Altersvorsorgedepot eine 100-prozentige Aktienquote. Über das Vorsorgewissen Informationsportal weisen wir nach, dass breit gestreute Sachwerte wie Aktien-ETFs historisch Renditen erzielen, die die Inflation deutlich schlagen. Mit unserem interaktiven Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie die Wirkung von staatlichen Zulagen und steuerlicher Förderung simulieren, um Ihre tatsächliche reale Sparrate präzise zu kalkulieren. Bitte beachten Sie: Sämtliche mathematischen Modellrechnungen dienen ausschließlich der Veranschaulichung und stellen keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar.
Der Garantiezins-Effekt: Warum klassische Riester-Renten real an Wert verlieren
Die gesetzliche Beitragsgarantie war als Schutzschild gedacht, entwickelte sich in der langanhaltenden Niedrigzinsphase jedoch zum Rendite-Blocker für klassische Riester-Verträge. Weil Anbieter zu jedem Zeitpunkt die eingezahlten Beiträge garantieren mussten, durften sie kaum in renditestarke Sachwerte wie Aktien investieren. Stattdessen floss der Großteil des Kapitals in niedrig verzinste Staatsanleihen. Zwar bleibt der nominale Wert erhalten, doch die schleichende Inflation entwertet das Kapital über die Jahrzehnte real. Wer heute vorsorgt, muss bedenken: Bei einer durchschnittlichen Inflation verliert Geld über eine Ansparphase von 30 Jahren massiv an Kaufkraft, wodurch garantierte Produkte ohne ausreichende Rendite real ein Verlustgeschäft sind.
| Szenario | Nominale Rendite (p.a.) | Inflation (p.a.) | Reale Rendite (p.a.) | Kaufkraft nach 30 Jahren |
|---|---|---|---|---|
| Klassische Garantie-Rente | 1,5 % | 2,0 % | -0,5 % | Verlust von ca. 14 % |
| Altersvorsorgedepot (ETF) | 7,0 % | 2,0 % | 5,0 % | Zuwachs von ca. 332 % |
Mit dem neuen Altersvorsorgedepot vollzieht die Bundesregierung einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der privaten Altersvorsorge[3]. Durch den bewussten Verzicht auf starre Beitragsgarantien können Selbstentscheider das geförderte Kapital zu 100 Prozent in breit gestreute Aktien-ETFs investieren. Sachwerte wachsen langfristig tendenziell mit der Inflation mit und bieten so einen historisch erprobten Schutz vor Kaufkraftverlust. Um den exakten Unterschied für Ihre persönliche Situation zu berechnen, steht Ihnen der Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung, der neben den staatlichen Zulagen auch die reale, inflationsbereinigte Wertentwicklung transparent simuliert.
Wer langfristig vermögend im Alter sein möchte, muss sich von der Illusion der nominalen Sicherheit verabschieden. Sicherheit im Sinne eines Garantiezinses bedeutet bei anhaltender Inflation oft einen garantierten realen Verlust. Das Altersvorsorgedepot öffnet den Weg, die staatliche Förderung direkt mit der langfristigen Renditestärke globaler Aktienmärkte zu verknüpfen, um die eigene Kaufkraft für den Ruhestand effektiv zu sichern. Detaillierte Hintergrundberichte und Analysen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen finden Sie in unserem Ratgeber zum Altersvorsorgedepot. Dieses vereinfachte, mathematische Beispiel dient nur zur Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung dar (keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Sachwerte schlagen Geldwerte: Die Schutzwirkung von Aktien und ETFs
Wer langfristig für den Ruhestand spart, steht einem unsichtbaren Gegner gegenüber: der Inflation. Klassische, garantierte Rentenprodukte sichern zwar nominale Werte, bedeuten real jedoch oft einen garantierten Kaufkraftverlust. Das neue Altersvorsorgedepot löst dieses Problem grundlegend, indem es auf starre Beitragsgarantien verzichtet und eine Aktienquote von bis zu 100 Prozent ermöglicht. So können Sie Ihr Kapital direkt in Sachwerte investieren. Im Gegensatz zu reinen Sparprodukten handelt es sich bei Aktien um Produktivkapital, das mit der Inflation wachsen kann, da Unternehmen steigende Erzeugerpreise an den Markt weitergeben. In unserer Berechnungs-Methodik auf dem Vorsorgewissen Informationsportal gehen wir standardmäßig von einem Inflations-Default von 2 Prozent bis zu historisch realisierten 3 Prozent aus, um Ihre reale Kaufkraft im Alter realistisch zu simulieren.
| Kriterium | Geldwerte (z. B. Festzins) | Sachwerte (z. B. Aktien-ETFs) |
|---|---|---|
| Nominaler Wert | Bleibt stabil oder steigt geringfügig | Schwankt kurzfristig, steigt langfristig |
| Kaufkraftschutz | Bietet keinen Schutz vor Teuerung | Natürlicher Schutz durch Sachwert-Charakter |
| Reale Rendite | Nach Abzug der Inflation oft negativ | Historisch deutlich im positiven Bereich |
Historische Daten belegen die langfristige Überlegenheit von Sachwerten in inflationären Phasen. Langfristige Analysen über die letzten Jahrzehnte zeigen, dass breit gestreute Aktienportfolios trotz Marktzyklen Renditen erzielen, welche die Teuerungsrate deutlich übertreffen. Während Geldwerte bei anhaltender Teuerung an Wert verlieren, partizipieren Sie mit ETFs direkt an der Wertschöpfung der Weltwirtschaft. Wenn Sie Ihre persönliche Vorsorgestrategie und den Einfluss von Inflation auf Ihr geplantes Alterskapital berechnen möchten, hilft Ihnen unser Förderrechner Altersvorsorgedepot dabei, den realen Wert Ihres zukünftigen Vermögens transparent zu kalkulieren. Bitte beachten Sie: Alle gezeigten Berechnungen und historischen Entwicklungen dienen ausschließlich der Veranschaulichung und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Historische Evidenz: MSCI World Realrendite im Langzeit-Vergleich
Um die langfristige Wirkung der Inflation auf Ihr Erspartes zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf historische Daten der globalen Kapitalmärkte. Wer in der Vergangenheit breit gestreut in den Weltaktienindex MSCI World investierte, erzielte über lange Zeiträume hinweg eine durchschnittliche nominale Rendite von rund 7,7 Prozent pro Jahr[4]. Doch dieser nominale Wert ist trügerisch, da er den schleichenden Kaufkraftverlust ignoriert. Zieht man eine durchschnittliche historische Inflationsrate ab, verbleibt eine geringere reale Rendite, die jedoch immer noch deutlich über klassischen Zinsprodukten liegt. Diese reale Renditestärke ist der eigentliche Motor für Ihren langfristigen Vermögensaufbau. Genau hier setzt das neue Altersvorsorgedepot an, das durch den Verzicht auf starre Beitragsgarantien eine 100-prozentige Aktienquote ermöglicht, um diese realen Erträge für Sie nutzbar zu machen.
| Szenario | Nominale Rendite p.a. | Angenommene Inflation | Reale Rendite p.a. | Kaufkraft nach 30 Jahren (bei 10.000 Euro Startkapital) |
|---|---|---|---|---|
| Sparbuch oder Festgeld | 2,0 % | 2,0 % | 0,0 % | 10.000 Euro |
| Historischer MSCI World | 7,7 % | 2,0 % | 5,7 % | 52.753 Euro |
Hinweis: Die in der Tabelle dargestellten Zahlen dienen ausschließlich Illustrationszwecken und stellen keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Ein langer Anlagehorizont ist für Selbstentscheider der entscheidende Faktor, um kurzfristige Marktschwankungen auszugleichen und das Verlustrisiko mathematisch gegen null zu senken. Das Vorsorgewissen Informationsportal zeigt auf, dass historisch gesehen jeder 15-jährige Anlagezeitraum im MSCI World selbst nach schweren Krisen eine positive Rendite abwarf[5]. Mit dem auf unserem Portal bereitgestellten Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie die langfristige Auswirkung der Inflation auf Ihr individuelles Rentenkapital transparent simulieren und Ihre Sparrate realitätsnah planen.
Die Ansparphase im AVD: Reale Sparraten richtig kalkulieren
Nominale Hochrechnungen zur privaten Altersvorsorge sind oft trügerisch, da die Inflation die tatsächliche Kaufkraft Ihres Kapitals über Jahrzehnte hinweg massiv entwertet[6]. Real bleibt nur das übrig, was nach Abzug der Teuerungsrate an realer Kaufkraft erhalten bleibt. Das neue Altersvorsorgedepot löst dieses Problem der schleichenden Geldentwertung grundlegend: Durch den vollständigen Verzicht auf unflexible Beitragsgarantien können Selbstentscheider eine Aktienquote von bis zu 100 Prozent in global gestreute ETFs investieren. Nur diese langfristige, reale Renditestärke des Aktienmarktes bietet einen verlässlichen Schutz gegen die Inflation. Für Ihre Finanzplanung bedeutet das: Rechnen Sie von Anfang an mit realen Werten, um Ihre Sparrate von Beginn an bedarfsgerecht und zukunftssicher anzulegen.
- Schritt 1: Realen Rentenbedarf kalkulieren. Ermitteln Sie zunächst Ihre persönliche Rentenlücke. Dabei legen Sie die heutige Kaufkraft als Maßstab für Ihren gewünschten Lebensstandard im Alter fest und ziehen die zu erwartenden gesetzlichen und privaten Rentenbezüge ab.
- Schritt 2: Jährliche Dynamisierung nutzen. Um dem kontinuierlichen Kaufkraftverlust während der jahrzehntelangen Ansparphase aktiv entgegenzuwirken, sollten Sie Ihre Sparrate jährlich um einen festen Prozentsatz, wie beispielsweise zwei oder drei Prozent, anheben.
- Schritt 3: Präzise Berechnungen anstellen. Verwenden Sie mathematisch fundierte Rechenmodelle, die nicht nur die nominale Wertentwicklung abbilden, sondern die angenommene Inflationsrate direkt vom jährlichen Ertrag abziehen, um das tatsächliche Netto-Ergebnis zu prognostizieren.
Für diese mathematisch exakte Kalkulation steht Ihnen auf unserer Plattform das interaktive Tool Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung. Die Berechnungen basieren auf den bewährten, finanzmathematischen Algorithmen von zinsen-berechnen.de, wodurch eine transparente und quellenbasierte Simulation gewährleistet ist. Sie können damit verschiedene Szenarien durchspielen, um zu sehen, wie sich die Inflation auf Ihr gefördertes Endkapital auswirkt. Für tiefergehende Analysen zu Anlagestrategien und Steuervorteilen bietet unser Vorsorgewissen Informationsportal fundierte Ratgeber. Bitte beachten Sie, dass alle Modellrechnungen rein illustrativ sind (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG).
Die Entnahmephase: Kaufkraft sichern im Ruhestand
In der Entnahmephase entscheidet nicht die nominale Rentenhöhe, sondern die reale Kaufkraft über Ihren Lebensstandard im Alter. Das neue Altersvorsorgedepot löst das Problem des schleichenden Kaufkraftverlusts, indem es auf starre Beitragsgarantien verzichtet und eine flexible Kapitalanlage ermöglicht. Statt einer klassischen, meist starren Verrentung mit geringen Zinsen können Selbstentscheider das Kapital in einem flexiblen Entnahmeplan belassen und weiterhin von den Renditechancen des Aktienmarktes profitieren[7]. Dieser Ansatz hilft, die Inflation langfristig auszugleichen, da Sachwerte wie Aktien historisch gesehen realen Schutz bieten.
| Szenario nach 20 Jahren | Nominaler Wert | Realer Wert (bei 2 % Inflation) |
|---|---|---|
| Monatliche Auszahlung | 2.000 € | ca. 1.346 € |
| Kaufkraftverlust | 0 % | ca. 33 % |
| Notwendige Auszahlung für Kaufkraftausgleich | 2.000 € | ca. 2.972 € |
Diese rein mathematische Modellierung verdeutlicht, wie stark eine kontinuierliche Geldentwertung von 2 % pro Jahr den realen Wert einer festen Rente über zwei Jahrzehnte hinweg mindert. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Um diesen Kaufkraftverlust auszugleichen, bietet das Altersvorsorgedepot erhebliche Vorteile gegenüber traditionellen Rentenversicherungen. Da das Vermögen auch während der Auszahlungsphase in Aktien-ETFs investiert bleiben kann, wächst das verbleibende Depotkapital im Idealfall mit der durchschnittlichen Marktrendite weiter und federt die Inflation ab. Demgegenüber steht bei klassischen Versicherungen oft ein hoher garantierter, aber renditearmer Rentenanteil, der den realen Wertverlust nicht auffangen kann.
Während klassische Versicherungsverträge hohe Abschluss- und Vertriebskosten aufweisen und äußerst unflexibel sind, behalten Sie beim Altersvorsorgedepot die Kontrolle über Ihre Entnahmestrategie. Sie können Auszahlungen flexibel anpassen oder das Restguthaben vererben[7]. Die Entscheidung zwischen maximaler Absicherung des Langlebigkeitsrisikos und hoher realer Renditestärke ist für Selbstentscheider oft die letzte Hürde vor dem Wechsel. Für eine präzise Kalkulation Ihrer persönlichen Ansparziele empfiehlt sich ein Blick auf unseren quellenbasierten Förderrechner Altersvorsorgedepot oder eine tiefere Recherche in unserem neutralen Vorsorgewissen Informationsportal.
Fazit und Handlungsempfehlungen: So sichern Sie Ihre Kaufkraft ab
Das neue Altersvorsorgedepot stellt einen fundamentalen Paradigmenwechsel in der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge in Deutschland dar. Indem das neue Reformkonzept ab dem Jahr 2027 auf die bisherigen starren Beitragsgarantien verzichtet und eine reine Aktienquote von bis zu 100 Prozent ermöglicht, erhalten Sie als Selbstentscheider erstmals ein wirksames und flexibles Instrument, um der schleichenden Inflation langfristig effektiv zu trotzen[3]. Während klassische Riester-Produkte durch geringe Zinsen und hohe Abschlusskosten oft unter einem realen Kaufkraftverlust litten, sichert Ihnen die renditestarke Anlage in Sachwerte wie Aktien-ETFs die Chance auf ein echtes, inflationsbereinigtes Vermögenswachstum für Ihren Lebensabend.
- Bestehende Verträge analysieren: Prüfen Sie die konkreten Wechselkonditionen Ihrer bestehenden Riester-Verträge genau. Ein Übertrag des angesparten Kapitals in das neue, deutlich renditestärkere Depot ist ab dem 1. Januar 2027 gesetzlich verankert und bietet Ihnen eine hervorragende Gelegenheit, den realen Wert Ihrer bisherigen Ersparnisse vor zukünftigem Kaufkraftverlust zu bewahren.
- Förderung präzise berechnen: Ermitteln Sie Ihre persönliche staatliche Zulagenhöhe und die konkreten Auswirkungen auf Ihre reale Sparquote. Nutzen Sie hierfür das digitale und quellenbasierte Tool Förderrechner Altersvorsorgedepot, um Ihren individuellen finanziellen Vorteil exakt zu quantifizieren und Ihre Sparrate optimal anzupassen.
- Den passenden Anbieter wählen: Ein langfristig erfolgreicher Vermögensaufbau erfordert extrem niedrige Produktgebühren. Verwenden Sie unseren Service Kriteriengestützter Anbietervergleich, um verschiedene Neobroker sowie Depotlösungen nach objektiven, harten Kriterien zu filtern und direkt das für Sie am besten geeignete Depot zu eröffnen.
Um eine fundierte Entscheidung zu treffen und weitere regulatorische Details zu den steuerlichen Vorteilen oder zur Riester-Reform nachzulesen, können Sie tiefgehende und quellenbelegte Analysen über das Vorsorgewissen Informationsportal abrufen. Starten Sie rechtzeitig mit der strategischen Planung, um ab dem offiziellen Produktstart im Jahr 2027 bestmöglich aufgestellt zu sein. Bitte beachten Sie hierbei unseren wichtigen rechtlichen Hinweis: Keine Anlageberatung im Sinne des Paragraphen 1 Absatz 1a Nummer 1a Kreditwesengesetz (KWG).
Häufig gestellte Fragen
- Wie stark mindert die Inflation den Wert meiner Rente?
- Die Inflation schmälert die Kaufkraft Ihres Kapitals erheblich. Bei einer langfristigen durchschnittlichen Inflationsrate in Deutschland von 2,8 Prozent pro Jahr (Zeitraum 1960 bis 2025) halbiert sich der reale Wert Ihres Geldes in rund 25 Jahren. Wenn Sie also nominal 100.000 Euro ansparen, ist die tatsächliche Kaufkraft im Alter deutlich geringer. Daher müssen Sie bei der Vorsorgeplanung immer mit realen Werten rechnen.
- Warum schützt das Altersvorsorgedepot besser vor Inflation als Riester?
- Herkömmliche Riester-Verträge litten unter der Pflicht zur Beitragsgarantie. Dadurch mussten Anbieter große Teile des Geldes in zinsarme, sichere Anlagen stecken, deren Rendite oft unter der Inflationsrate lag. Das Altersvorsorgedepot verzichtet auf diese starren Garantien und erlaubt eine Aktienquote von bis zu 100 Prozent. Sachwerte wie Aktien-ETFs wachsen langfristig mit der Inflation mit und bieten so einen weitaus besseren Kaufkraftschutz.
- Welche reale Rendite kann ich mit Aktien-ETFs im Altersvorsorgedepot erwarten?
- Historisch gesehen erzielte der Weltaktienindex MSCI World seit 1975 eine durchschnittliche nominale Rendite von rund 7,7 Prozent pro Jahr. Nach Abzug einer angenommenen Inflation von 2 Prozent bleibt eine reale Rendite von etwa 5,7 Prozent pro Jahr übrig. Diese reale Wertsteigerung ist der Schlüssel, um Ihr Vermögen langfristig vor dem Kaufkraftverlust zu schützen und echtes Vermögen aufzubauen.
- Sollte ich wegen der Inflation meine Sparrate im Altersvorsorgedepot dynamisieren?
- Ja, eine regelmäßige Erhöhung der Sparrate, eine sogenannte Dynamisierung, ist absolut empfehlenswert. Da die Preise für Lebenshaltungskosten kontinuierlich steigen, reicht eine statische Sparrate oft nicht aus, um das gewünschte reale Rentenniveau zu erreichen. Eine jährliche Dynamisierung von beispielsweise 2 Prozent gleicht diesen Effekt systematisch aus und sichert Ihre Kaufkraft im Alter.
- Wie wirkt sich die Inflation in der Entnahmephase des Altersvorsorgedepots aus?
- Auch im Ruhestand läuft die Inflation weiter und entwertet Ihre monatlichen Auszahlungen. Wenn Sie über 20 Jahre hinweg eine feste Summe entnehmen, verliert diese kontinuierlich an Wert. Das Altersvorsorgedepot bietet hier den Vorteil flexibler Entnahmepläne: Da das restliche Kapital weiterhin in Aktien-ETFs investiert bleibt, kann es auch während des Ruhestands weiter Renditen erwirtschaften und die Inflation ausgleichen.
- Gibt es beim Altersvorsorgedepot steuerliche Vorteile, die gegen die Inflation helfen?
- Ja, die steuerliche Förderung und die steuerfreie Ansparphase im Altersvorsorgedepot wirken wie ein Rendite-Hebel. Da die Erträge und Dividenden während der Ansparphase nicht direkt versteuert werden, greift der Zinseszinseffekt voll. Dies hilft Ihnen, eine höhere nominale und damit auch reale Rendite zu erzielen, was den negativen Effekt der Inflation auf Ihr Endkapital spürbar abfedert.
Quellen
AVD oder ETF-Sparplan – was rechnet sich mehr?
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