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Altersvorsorgedepot einfach erklärt

Porträtfoto von Tilman Freyenhagen, Geschäftsführer und Gesellschafter der Alsterspree Verlag GmbH

Aktualisiert am · Geschäftsführer & Gesellschafter der Alsterspree Verlag GmbH

Eine gemütliche Alltagsszene: Ein junges Paar sitzt entspannt mit einem Laptop am Küchentisch und freut sich über eine einfache Grafik zum Thema Altersvorsorge und staatliche ETF-Förderung.

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Was ist das neue Altersvorsorgedepot?

Einfach gesagt ist das Altersvorsorgedepot ein staatlich gefördertes Sparkonto für die Rente, das direkt in ertragsstarke Wertpapiere wie ETFs investiert. Sie sparen monatlich einen eigenen Beitrag, der Staat zahlt attraktive Zulagen hinzu, und über die Jahrzehnte wächst ein steuerlich begünstigtes Vermögen heran. Als moderner Nachfolger der Riester-Rente startet das Depot am 1. Januar 2027 und verzichtet auf teure Beitragsgarantien, um Ihnen deutlich höhere Renditechancen zu ermöglichen[1].

Stellen Sie sich das Depot wie ein herkömmliches Sparbuch vor, jedoch mit zwei entscheidenden Unterschieden: Erstens wird das Ersparte nicht durch die Inflation entwertet, sondern in breit gestreute ETFs angelegt, die langfristig vom globalen Wirtschaftswachstum profitieren. Zweitens belohnt der deutsche Staat Ihre private Initiative direkt. Für jeden Euro, den Sie selbst einzahlen, erhalten Sie zukünftig eine staatliche Grundzulage von 30 Cent, bis der maximale Förderbetrag erreicht ist[2]. Das bedeutet eine sofortige Rendite von 30 Prozent auf Ihre eigenen Einzahlungen, noch bevor die ETFs an den Finanzmärkten überhaupt zu wachsen beginnen. (Hinweis: Alle Berechnungen sind illustrativ und stellen keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar).

  • Staatliche Zulagen: Sie erhalten eine Grundzulage von 30 Prozent auf Ihre eigenen Beiträge bis zur Fördergrenze.
  • ETF-Fokus: Ihr Kapital wird in kostengünstige, breit gestreute Indexfonds angelegt statt in teure Versicherungsprodukte.
  • Keine Beitragsgarantie: Durch den Verzicht auf starre Garantien fließen Ihre Sparraten vollständig in den Vermögensaufbau.
  • Flexibilität: Sie können das Depot flexibel anpassen, Beiträge aussetzen oder bei Bedarf den Anbieter wechseln.

Für Einsteiger mag das Thema Altersvorsorge zunächst trocken und kompliziert wirken. Um Ihnen den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, bietet das Vorsorgewissen Informationsportal leicht verständliche Anleitungen und unabhängige Vergleiche. So behalten Sie stets den Überblick über die gesetzlichen Regelungen und können entspannt entscheiden, ob Sie Ihr Depot später eigenständig verwalten oder eine professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen möchten. Nutzen Sie auch unseren Förderrechner Altersvorsorgedepot, um direkt zu ermitteln, wie stark Ihr persönliches Vermögen durch die staatlichen Zuschüsse wachsen kann.

Wie funktioniert die staatliche Förderung?

Das neue Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 als staatlich geförderter Nachfolger der Riester-Rente. Es macht es Sparern besonders einfach, von staatlichen Zuschüssen zu profitieren. Das Prinzip ist unkompliziert: Für jeden Euro, den Sie aus eigener Tasche in Ihr Depot einzahlen, legt der Staat einen festgelegten Prozentsatz als Förderung obendrauf. Das Geld fließt direkt in Ihre ausgewählten Anlagen, wie beispielsweise breit gestreute ETFs, und arbeitet dort von Anfang an für Sie mit. Sie müssen Ihr Vorsorgevermögen also nicht komplett allein aufbauen. Diese direkte Unterstützung ist besonders für Einsteiger ein hochwirksamer Hebel, da der staatliche Zuschuss sofort am Zinseszins-Effekt teilnimmt.

  • Auf die ersten 360 Euro, die Sie pro Kalenderjahr selbst in das Depot einzahlen, erhalten Sie eine staatliche Förderung von 50 Prozent. Dies bringt Ihnen ein Plus von maximal 180 Euro.
  • Auf alle weiteren Einzahlungen über 360 Euro hinaus erhalten Sie eine staatliche Förderung von 25 Prozent. Diese Stufe gilt bis zu einem maximalen jährlichen Eigenbeitrag von insgesamt 1.800 Euro und bringt Ihnen bis zu 360 Euro zusätzliche Förderung.

Zahlen Sie also den optimalen Betrag von 1.800 Euro im Jahr selbst ein, erhalten Sie die maximale jährliche Grundzulage von 540 Euro direkt vom Staat dazu. Diese Förderquote ist gesetzlich festgeschrieben und lässt sich im Detail direkt beim Bundesfinanzministerium nachschlagen[3]. Um diesen maximalen Bonus zu erhalten, müssen Sie monatlich also umgerechnet 150 Euro sparen. Wie genau sich diese Beträge auf Ihre persönliche Sparrate auswirken, können Sie mit dem Förderrechner Altersvorsorgedepot auf unserem Portal schnell ermitteln. Weitere leicht verständliche Erklärungen zu allen Steuerregelungen und Vergleichen finden Sie zudem im Vorsorgewissen Informationsportal.

Hinweis: Die in diesem Abschnitt dargestellten Berechnungen und Zahlenbeispiele dienen ausschließlich der Veranschaulichung der gesetzlichen Förderlogik. Sie stellen keine Anlageberatung im Sinne des Paragrafen 1 Absatz 1a Nummer 1a des Kreditwesengesetzes (KWG) dar.

Extra-Zulagen für Familien und Berufseinsteiger

Das neue Altersvorsorgedepot ist ab dem Jahr 2027 nicht nur wegen der steuerfreien Ansparphase und der flexiblen ETF-Auswahl attraktiv, sondern auch durch gezielte staatliche Zusatzleistungen[3]. Die Bundesregierung möchte mit der Reform der privaten Altersvorsorge besonders Familien mit Kindern sowie junge Menschen unterstützen, die frühzeitig mit dem Vermögensaufbau beginnen. Diese staatlichen Geschenke werden direkt in Ihr Depot eingezahlt und erhöhen somit das Anlagevolumen von Beginn an, ohne dass Sie dafür eigene Ersparnisse aufwenden müssen.

FörderungMaximaler BetragZielgruppe
KinderzulageBis zu 300 Euro jährlich je KindEltern mit Anspruch auf Kindergeld
Berufseinsteiger-BonusEinmalig 200 Euro zusätzlichJunge Sparer unter 25 Jahren bei Vertragsabschluss

Für Familien erweist sich das Altersvorsorgedepot als besonders wirkungsvoller Hebel. Neben der allgemeinen Grundzulage zahlt der Staat für jedes kindergeldberechtigte Kind eine jährliche Zulage von bis zu 300 Euro direkt in das ETF-Depot ein, sofern der erforderliche Mindesteigenbeitrag erbracht wird. Bei mehreren Kindern summiert sich diese Förderung schnell auf vierstellige Beträge über die gesamte Laufzeit. Über einen Zeitraum von beispielsweise 18 Jahren wächst allein durch die Kinderzulage ein beachtliches Kapital heran, das durch die Rendite am Aktienmarkt zusätzlich verstärkt wird. Illustratives Beispiel, keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.

Auch für Berufseinsteiger unter 25 Jahren bietet die Reform einen starken finanziellen Anreiz. Wer frühzeitig ein Altersvorsorgedepot eröffnet, profitiert von einem einmaligen staatlichen Starter-Bonus in Höhe von 200 Euro. Dieser Bonus mag auf den ersten Blick klein erscheinen, doch durch den langfristigen Zinseszins-Effekt über einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren kann dieser anfängliche Zuschuss einen spürbaren Unterschied für das Endkapital machen. Wie stark sich diese Zulagen und Boni individuell auswirken, lässt sich exakt berechnen. Nutzen Sie hierzu unseren neutralen und quellenbasierten Förderrechner Altersvorsorgedepot, um Ihre persönlichen Vorteile für das Jahr 2027 transparent zu ermitteln.

Riester vs. Altersvorsorgedepot: Warum die Rendite jetzt steigt

Die klassische Riester-Rente stand vor einem grundlegenden Problem: die gesetzlich vorgeschriebene Beitragsgarantie von 100 Prozent. Um zu garantieren, dass Sparer zum Rentenbeginn mindestens ihre eingezahlten Beiträge zurückerhalten, mussten die Anbieter das Kapital überwiegend in sehr sichere, aber extrem renditearme Staatsanleihen investieren. Dies führte in Zeiten niedriger Zinsen zu minimalen Renditen, die oft unter der Inflationsrate lagen. Das neue Altersvorsorgedepot bricht ab dem Jahr 2027 mit diesem Prinzip. Durch den bewussten Verzicht auf eine starre Garantiepflicht können Sie Ihr Erspartes vollständig in renditestarke Anlageklassen wie globale ETFs anlegen. Das erhöht das langfristige Wachstumspotenzial Ihrer Altersvorsorge erheblich. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auch auf unserem Vorsorgewissen Informationsportal.

KriteriumRiester-RenteAltersvorsorgedepot
Beitragsgarantie100 Prozent gesetzlich vorgeschriebenKeine Pflichtgarantie (optional 80 oder 100 Prozent)
AnlagemöglichkeitÜberwiegend festverzinsliche WertpapiereBis zu 100 Prozent in Aktien-ETFs und Fonds
KostenstrukturOft hohe Verwaltungs- und AbschlussgebührenGünstige Depotführung und niedrige ETF-Kosten
RenditechancenDurch Sicherheitsgarantien stark gebremstVolle Teilhabe am globalen Aktienmarkt

Wie stark sich dieser Unterschied auswirkt, zeigt ein Blick auf die historischen Daten des globalen Aktienmarkts. Laut dem Deutschen Aktieninstitut erzielten Sparer, die über einen Zeitraum von 20 Jahren monatlich per Sparplan in den Weltaktienindex MSCI World investierten, eine durchschnittliche Rendite von 8,6 Prozent pro Jahr[4]. Bei einer solchen Wertentwicklung entfaltet der Zinseszins-Effekt über die Jahrzehnte eine enorme Hebelwirkung, die bei Riester-Produkten durch die Garantiekosten meist verhindert wurde. Bitte beachten Sie, dass historische Werte keine Garantie für zukünftige Entwicklungen sind und diese Berechnungen rein illustrativ wirken (Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG). Um Ihre individuellen Chancen und staatlichen Förderungen transparent zu berechnen, steht Ihnen der Förderrechner Altersvorsorgedepot auf unserer Plattform kostenfrei zur Verfügung.

Der Wegfall der Pflichtgarantie bedeutet zwar eine höhere Schwankungsbreite während der Ansparphase, bietet Ihnen jedoch die historisch bewährte Möglichkeit auf einen echten Vermögensaufbau für die Rente. Für einen reibungslosen Wechsel oder Neustart ab 2027 ist es wichtig, die eigene Risikobereitschaft genau zu kennen. Während Selbstentscheider das neue Depot direkt über einen kostengünstigen Neobroker einrichten können, bietet sich bei Unsicherheiten eine qualifizierte Begleitung an. Beide Wege sind gleichermaßen respektabel und führen Sie zu einer fundierten Entscheidung für Ihre private Altersvorsorge.

Der Zinseszinseffekt: Ein Rechenbeispiel über 30 Jahre

Um die Funktionsweise des neuen Altersvorsorgedepots zu verstehen, hilft ein Blick auf den Zinseszinseffekt. Dieser Effekt sorgt dafür, dass Ihr erspartes Geld im Laufe der Jahre nicht nur linear wächst, sondern sich durch die Wiederanlage von Gewinnen beschleunigt. Wenn Sie regelmäßig einen kleinen Betrag in breit gestreute ETFs investieren, arbeiten Ihre Erträge in den Folgejahren für Sie mit. Ein einfacher Sparplan mit einer monatlichen Einzahlung von 100 Euro zeigt eindrucksvoll, welche Dynamik über einen langen Anlagezeitraum entsteht, wenn die jährliche Rendite kontinuierlich wieder angelegt wird[5].

AnlagezeitraumEingezahlte BeiträgeWertzuwachs (bei 6 % Rendite)Voraussichtliches Guthaben
10 Jahre12.000 EUR4.388 EUR16.388 EUR
20 Jahre24.000 EUR22.204 EUR46.204 EUR
30 Jahre36.000 EUR64.451 EUR100.451 EUR

Die Beispielrechnung verdeutlicht, dass nach 30 Jahren bei einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 6 Prozent pro Jahr mehr als die Hälfte Ihres gesamten Endkapitals aus dem Zinseszinseffekt resultiert. Während Sie selbst insgesamt 36.000 Euro eingezahlt haben, beträgt der reine Wertzuwachs stolze 64.451 Euro. Besonders in den letzten zehn Jahren zeigt sich die exponentielle Kurve der Geldanlage, da die bereits angesammelten Gewinne immer größere Erträge abwerfen. Bitte beachten Sie hierzu den wichtigen rechtlichen Hinweis: Diese Zahlen dienen ausschließlich der Veranschaulichung und stellen keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar.

Im Rahmen des Altersvorsorgedepots, das ab dem Jahr 2027 den Weg für eine moderne, renditestärkere private Altersvorsorge ebnet, kann diese Wertentwicklung durch staatliche Zulagen und steuerliche Begünstigungen noch weiter verstärkt werden. Der Staat unterstützt Ihre Sparbemühungen direkt, wodurch sich Ihre effektive Sparrate ohne zusätzliche eigene Kosten erhöht. Mit unserem Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie mit wenigen Klicks ermitteln, wie hoch Ihre persönliche Förderung ausfällt und wie sich diese Zulagen langfristig auf Ihr voraussichtliches Endkapital auswirken.

Steuern und Kosten: Was Sie beachten müssen

Bei der langfristigen Altersvorsorge spielen Abgaben und Gebühren eine entscheidende Rolle für Ihren finalen Kassensturz. Das neue Altersvorsorgedepot setzt hier an zwei Hebeln an, um Ihre Rendite zu schützen: einer steuerlichen Förderung und einem strengen gesetzlichen Kostendeckel. Bei der Besteuerung gilt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Das bedeutet für Sie einen Aufschub der Steuerlast in die Rentenphase. Während Sie über Jahrzehnte Geld einzahlen und dieses in ETFs investieren, bleiben sämtliche Dividenden und Kursgewinne im Depot komplett steuerfrei. Die Steuer fällt erst an, wenn Sie im Ruhestand Geld aus dem Depot entnehmen. Da Ihr persönlicher Steuersatz im Alter in der Regel deutlich niedriger ist als während des Erwerbslebens, profitieren Sie von einer spürbaren Steuerersparnis.

KriteriumRegelung ab 2027Ihr Vorteil
AnsparphaseSämtliche Erträge und Gewinne bleiben steuerfreiDer Zinseszins-Effekt kann sich maximal entfalten
AuszahlungsphaseNachgelagerte Besteuerung zum individuellen SatzSteuerlast wird auf einen meist günstigeren Lebensabschnitt verschoben
Kostenlimit (Standard)Maximal 1,0 Prozent Effektivkosten pro JahrEin Großteil der erwirtschafteten Rendite verbleibt im Depot

Ein entscheidender Vorteil des Altersvorsorgedepots gegenüber vielen klassischen Rentenversicherungen ist die geplante Begrenzung der Anbietergebühren. Für das sogenannte Standarddepot sieht der Gesetzgeber einen Kostendeckel von maximal 1,0 Prozent Effektivkosten pro Jahr vor, wie aus den Plänen des Bundesfinanzministeriums hervorgeht[3]. Diese Begrenzung stellt sicher, dass kostspielige Vertragsgebühren und Vertriebsprovisionen Ihre Rendite nicht unbemerkt aufzehren. Im Vergleich zu älteren Riester-Verträgen, die oft durch hohe Verwaltungsgebühren belastet waren, bleibt beim Altersvorsorgedepot der größte Teil der Wertentwicklung tatsächlich in Ihrem Besitz.

Wie stark sich die Kombination aus steuerlicher Entlastung und niedrigen Kosten auf Ihr späteres Rentenkapital auswirkt, können Sie individuell berechnen. Nutzen Sie hierfür den Förderrechner Altersvorsorgedepot auf unserem Portal. So sehen Sie transparent, wie viel Vermögen Sie im Vergleich zu einem ungeförderten Sparplan aufbauen können. Bitte beachten Sie hierbei den rechtlichen Hinweis: Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.

Für wen lohnt sich das neue Depot besonders?

Das geplante Altersvorsorgedepot ab 2027 ist kein exklusives Produkt für erfahrene Anleger, sondern richtet sich gezielt an eine breite Bevölkerungsgruppe. Durch die Kombination aus renditestarken ETFs und staatlichen Zulagen eignet es sich für fast jeden, der strukturiert für den Ruhestand vorsorgen möchte. Ein besonderer Vorteil liegt in der hohen Flexibilität der Beitragszahlung, die sich an verschiedene Lebenssituationen anpassen lässt. Um herauszufinden, wie hoch Ihre persönliche staatliche Unterstützung ausfällt, empfiehlt sich ein Blick auf den Förderrechner Altersvorsorgedepot. Die gesetzliche Grundlage der staatlichen Förderung ist im BMF-Entwurf fest verankert[3].

ZielgruppeHauptvorteil ab 2027Staatliche Förderung und Besonderheiten
FamilienZusätzliche KinderzulagenZusätzlich zur Grundzulage gibt es eine Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr.
GeringverdienerHohe staatliche FörderquoteBereits ab dem Mindestbeitrag von 120 Euro im Jahr lässt sich die staatliche Unterstützung gegenrechnen.
BerufseinsteigerEinmaliger StarterbonusJunge Sparer unter 25 Jahren erhalten zu Beginn einen einmaligen Bonus von 200 Euro.
SelbstständigeErstmals volle FörderberechtigungSelbstständige und Freiberufler können flexibel einzahlen und sind nicht mehr von der Förderung ausgeschlossen.

Insbesondere für Selbstständige und Freiberufler schließt die Reform ab 2027 eine schmerzhafte Lücke in der privaten Altersvorsorge. Während diese Gruppen bei der alten Riester-Rente meist leer ausgingen, da sie nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert waren, erhalten sie nun vollen Zugang zur staatlich geförderten ETF-Anlage. Da Selbstständige oft unregelmäßige Einkommen haben, profitieren sie besonders von der Möglichkeit, die Beiträge flexibel anzupassen oder in schwächeren Geschäftsjahren nur den jährlichen Mindestbeitrag von 120 Euro einzuzahlen, um die anteilige Förderung aufrechtzuerhalten. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.

Für Familien bietet das Depot dank der großzügigen Kinderzulagen von bis zu 300 Euro pro Kind eine enorme Hebelwirkung auf die eigene Rendite. Schon mit moderaten monatlichen Sparraten kann so über die Jahre ein beachtliches Vermögen aufgebaut werden. Auch Geringverdiener, die oft nur den Mindestbeitrag aufbringen können, profitieren von einer überproportional hohen Förderquote im Vergleich zu ihrem Eigenbeitrag. Das Vorsorgewissen Informationsportal bietet dazu verständliche Rechenbeispiele.

Ihre nächsten Schritte zum Altersvorsorgedepot

Der offizielle Start des neuen Altersvorsorgedepots ist gesetzlich für das Jahr 2027 vorgesehen, wie das Bundesministerium der Finanzen in seinen Veröffentlichungen zur Reform der privaten Altersvorsorge darlegt[3]. Für Sie bedeutet dieser zeitliche Rahmen, dass Sie sich bereits heute völlig stressfrei und ohne Zeitdruck auf die neuen Möglichkeiten vorbereiten können. Auf dem Portal Vorsorgedepot-Lotse begleiten wir Sie Schritt für Schritt dabei, die passende Entscheidung für Ihre finanzielle Zukunft zu treffen.

Zwei gleichwertige Wege für Ihren Erfolg

Das Portal bietet Ihnen für die konkrete Umsetzung zwei gleichwertige und neutrale Pfade an. Es gibt hierbei kein starres Prinzip, sondern die freie Wahl: Sie können Ihre Altersvorsorge entweder vollkommen selbstständig in die Hand nehmen oder sich von qualifizierten Experten begleiten lassen. Beide Herangehensweisen sind gleichermaßen respektabel und hängen allein von Ihren persönlichen Vorlieben und Ihrem individuellen Informationsbedarf ab.

  • Schritt 1: Potenzial ermitteln. Verwenden Sie den Förderrechner Altersvorsorgedepot, um Ihre voraussichtlichen Zulagen, das künftige Endkapital und die Kostenwirkung eines Wechsels transparent und ohne Anmeldung zu ermitteln.
  • Schritt 2: Angebote vergleichen. Wenn Sie digital affin sind und Ihr Depot eigenständig führen möchten, hilft Ihnen das Werkzeug Kriteriengestützter Anbietervergleich. Damit vergleichen Sie die Konditionen und ETF-Angebote verschiedener Broker sachlich und direkt.
  • Schritt 3: Beratung nutzen. Falls Sie offene Detailfragen haben oder eine persönliche Absicherung wünschen, unterstützt Sie unsere Unabhängige Beratungsvermittlung. Wir vermitteln Ihnen kostenfrei ein Gespräch mit einem lizenzierten Finanzberater, der Sie neutral begleitet.

Unabhängig davon, für welchen Weg Sie sich letztlich entscheiden: Wichtig ist, dass Sie sich rechtzeitig mit den Grundlagen vertraut machen. Nutzen Sie die verbleibende Zeit bis zum offiziellen Produktstart, um Ihr Wissen im Vorsorgewissen Informationsportal zu vertiefen. Eine fundierte Vorbereitung ist der sicherste Schutz vor voreiligen Entscheidungen und sorgt dafür, dass Sie ab 2027 die maximalen staatlichen Förderungen für Ihre Rente erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Altersvorsorgedepot einfach erklärt?
Einfach gesagt ist das Altersvorsorgedepot ein staatlich gefördertes Sparkonto für die Rente, das Ihr Geld renditestark in ETFs anlegt. Ab dem 1. Januar 2027 löst es die bisherige Riester-Rente ab, bietet jedoch statt starrer Beitragsgarantien echte Wachstumschancen am Kapitalmarkt.
Wie hoch ist die staatliche Förderung beim Altersvorsorgedepot?
Der Staat zahlt eine jährliche Grundzulage von bis zu 540 Euro, wenn Sie selbst 1.800 Euro im Jahr einzahlen. Die Förderung staffelt sich in 50 Prozent Zuschuss auf Ihre ersten 360 Euro Sparleistung und 25 Prozent auf alle weiteren Beiträge bis zum Maximalbetrag.
Gibt es beim neuen Depot extra Zulagen für Kinder?
Ja, für jedes Kind erhalten Sie eine zusätzliche Kinderzulage von bis zu 300 Euro jährlich. Hierfür müssen Sie monatlich mindestens 25 Euro für das jeweilige Kind in Ihr Altersvorsorgedepot einzahlen, was die staatliche Förderung für Familien massiv erhöht.
Was ist der Berufseinsteigerbonus beim Altersvorsorgedepot?
Wenn Sie bei Abschluss des Altersvorsorgedepot-Vertrags das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erhalten Sie vom Staat einen einmaligen Bonus von 200 Euro extra. Dies soll jungen Menschen den Einstieg in den langfristigen ETF-Vermögensaufbau erleichtern.
Ist das Altersvorsorgedepot kompliziert für Einsteiger?
Nein, das neue Depot ist bewusst einfach gehalten. Sie müssen kein Finanzprofi sein: Sie besparen einfach breit gestreute ETFs, die Ihr Risiko verteilen. Für den leichten Einstieg helfen Ihnen unser Kriteriengestützter Anbietervergleich oder die Unabhängige Beratungsvermittlung.
Wie viel muss ich verstehen, um mit dem Sparen anzufangen?
Es reicht völlig, die Grundlagen der ETF-Anlage und die Förderregeln zu kennen. Unser Vorsorgewissen Informationsportal bietet verständliche Erklärungen. Sie können die Umsetzung selbst online starten oder sich unkompliziert per persönlicher Beratung begleiten lassen.

Quellen

  1. [1]bundesregierung.de
  2. [2]bundesfinanzministerium.de
  3. [3]bundesfinanzministerium.de
  4. [4]dai.de
  5. [5]finanztip.de
  6. []Vorsorgedepot-Lotse – Altersvorsorgedepot 2027 verstehen, berechnen, entscheiden
  7. []Förderrechner Altersvorsorgedepot
  8. []Ratgeber zum Altersvorsorgedepot

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