Rechenbeispiel: 100 Euro im Monat ins Altersvorsorgedepot

AVD oder ETF-Sparplan – was rechnet sich mehr?
Kostenloses, unverbindliches Gespräch mit einem Berater aus unserem unabhängigen Netzwerk von 1.000+ geprüften Beratern.
Einleitung: Das 100-Euro-Szenario im Altersvorsorgedepot auf einen Blick
Wer über 30 Jahre hinweg monatlich 100 Euro in das neue Altersvorsorgedepot einzahlt, baut ein erhebliches Vermögen für den Ruhestand auf. Durch die Kombination aus 36.000 Euro Eigenbeiträgen und der staatlichen Förderung entsteht ein überproportional hohes Endkapital von rund 125.700 Euro bei einer angenommenen Rendite von 6 Prozent pro Jahr. Dieses konkrete Rechenbeispiel legt alle finanzmathematischen Annahmen transparent offen und zeigt, wie stark sich die staatliche Zulagenstruktur auf Ihr langfristiges Sparziel auswirken kann. Unser Förderrechner Altersvorsorgedepot ermöglicht es Ihnen, diese Berechnungen individuell anzupassen und auf Ihre persönliche Lebenssituation zu übertragen.
Die gesetzlich geplante staatliche Förderung für das Altersvorsorgedepot ab 2027 sieht eine Staffelung der Grundzulage vor: Der Staat zahlt einen Zuschuss von 50 Prozent auf die ersten 360 Euro Eigenbeitrag pro Jahr, gefolgt von 25 Prozent auf alle weiteren Einzahlungen bis zu einer Grenze von 1.800 Euro[1]. Bei einem monatlichen Eigenbeitrag von 100 Euro (1.200 Euro im Jahr) erhalten Sie somit eine jährliche staatliche Zulage von exakt 390 Euro. Über eine Laufzeit von 30 Jahren fließen so insgesamt 11.700 Euro an staatlichen Fördergeldern direkt in Ihr Depot, was Ihre jährliche Sparquote erheblich steigert und den Zinseszinseffekt massiv verstärkt.
| Parameter der Beispielrechnung | Wert / Detail |
|---|---|
| Monatlicher Eigenbeitrag | 100,00 Euro |
| Jährlicher Eigenbeitrag | 1.200,00 Euro |
| Jährliche Grundzulage (Staat) | 390,00 Euro |
| Gesamteinzahlung pro Jahr (Eigenbeitrag + Zulage) | 1.590,00 Euro |
| Anlagedauer | 30 Jahre |
| Angenommene Netto-Rendite p.a. | 6,0 % |
| Summe der Eigenbeiträge (Gesamtzeitraum) | 36.000,00 Euro |
| Summe der staatlichen Zulagen (Gesamtzeitraum) | 11.700,00 Euro |
| Voraussichtliches Endkapital (Zinseszins-Effekt) | 125.700,00 Euro |
Bitte beachten Sie: Diese Berechnung dient als mathematisches Modell zur Veranschaulichung der Zinseszinswirkung unter Einbindung der geplanten staatlichen Förderstruktur. Keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Die tatsächliche Entwicklung hängt von der individuellen Wertpapierauswahl, den anfallenden Depotgebühren sowie der tatsächlichen Marktentwicklung ab. Für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Funktionsweise des Depots und den gesetzlichen Grundlagen verweisen wir auf das Vorsorgewissen Informationsportal.
Die neue Förder-Mathematik: Wie sich die jährliche Zulage von 390 Euro zusammensetzt
Wer 30 Jahre lang 100 Euro monatlich in das neue Altersvorsorgedepot einzahlt, kombiniert einen jährlichen Eigenbeitrag von 1.200 Euro mit einer staatlichen Grundzulage von exakt 390 Euro. Diese Zulage basiert auf dem neuen, zweistufigen Fördermodell des Bundesministeriums für Finanzen[2]. Für die ersten 360 Euro Ihres jährlichen Eigenbeitrags erhalten Sie eine staatliche Zulage von 50 Prozent, was genau 180 Euro entspricht. Für jeden weiteren Euro bis zur Höchstgrenze von 1.800 Euro fließen 25 Prozent Förderung. Bei einem Eigenbeitrag von 1.200 Euro pro Jahr (100 Euro im Monat) erhalten Sie somit für die verbleibenden 840 Euro zusätzliche 210 Euro Zulage vom Staat. Beide Stufen zusammen ergeben die jährliche Gesamtförderung von 390 Euro.
| Bereich des Eigenbeitrags | Förderquote | Eigenbeitrag pro Jahr | Staatliche Zulage |
|---|---|---|---|
| Erste Stufe (bis 360 Euro) | 50 Prozent | 360 Euro | 180 Euro |
| Zweite Stufe (360 Euro bis 1.200 Euro) | 25 Prozent | 840 Euro | 210 Euro |
| Gesamt (bei 100 Euro monatlich) | Effektiv 32,5 Prozent | 1.200 Euro | 390 Euro |
Dieser staatliche Zuschuss erhöht Ihre jährliche Sparquote von 1.200 Euro auf insgesamt 1.590 Euro, ohne dass Sie selbst mehr Geld aufwenden müssen. Über eine Laufzeit von 30 Jahren summiert sich Ihr persönlicher Eigenanteil auf 36.000 Euro, während die staatliche Förderung zusätzliche 11.700 Euro beisteuert. Wird dieses Gesamtkapital beispielsweise in ein kostengünstiges ETF-Portfolio investiert und mit einer hypothetischen Marktrendite von 6 Prozent pro Jahr vor Kosten verzinst, kann das Endkapital durch den Zinseszinshebel auf rund 125.700 Euro anwachsen. Mit unserem Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie verschiedene Szenarien, Laufzeiten und Renditeannahmen transparent durchrechnen. Bitte beachten Sie: Dieses Rechenbeispiel dient ausschließlich der Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar.
Das Rechenbeispiel im Detail: Transparente Entwicklung über 30 Jahre
Wer monatlich 100 Euro aus eigener Tasche in ein Altersvorsorgedepot einzahlt, nutzt die neue, attraktive Förderstruktur der Bundesregierung optimal aus[2]. Bei einem jährlichen Eigenbeitrag von 1.200 Euro gewährt der Staat eine jährliche Grundzulage von exakt 390 Euro. Diese setzt sich aus einer 50-Prozent-Förderung auf die ersten 360 Euro (180 Euro) sowie einer 25-Prozent-Förderung auf die verbleibenden 840 Euro (210 Euro) zusammen. Über einen Zeitraum von 30 Jahren fließen so insgesamt 47.700 Euro an gefördertem Kapital auf das Depot.
| Laufzeit | Kumulierter Eigenbeitrag | Kumulierte Zulagen | Gesamtes Einzahlkapital | Voraussichtliches Endkapital* |
|---|---|---|---|---|
| 10 Jahre | 12.000 € | 3.900 € | 15.900 € | ca. 20.957 € |
| 20 Jahre | 24.000 € | 7.800 € | 31.800 € | ca. 58.489 € |
| 30 Jahre | 36.000 € | 11.700 € | 47.700 € | ca. 125.703 € |
*Hinweis zur Berechnungsmethode: Für die modellhafte Hochrechnung wird eine durchschnittliche Wertpapierrendite von 6,0 % p.a. (vor Kosten und Steuern) bei jährlicher Einzahlung unterstellt. Die tatsächliche Rendite hängt von den zukünftigen Marktentwicklungen und den gewählten Anlagemedien ab. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.
Durch die kontinuierliche Wiederanlage der staatlichen Zulagen entfaltet der Zinseszins beim Altersvorsorgedepot über die Jahrzehnte einen spürbaren Hebeleffekt, der ungeförderte Sparpläne übertreffen kann. Um Ihr persönliches Szenario inklusive individueller Kinderzulagen oder Steuervorteile detailliert zu berechnen, steht Ihnen der interaktive Förderrechner Altersvorsorgedepot auf unserem Vorsorgewissen Informationsportal zur Verfügung. Als Selbstentscheider erhalten Sie damit eine verlässliche und neutrale Entscheidungsgrundlage.
Der Zinseszins-Effekt: Warum geförderte Beiträge die Rendite beschleunigen
Der wesentliche Hebel des neuen Altersvorsorgedepots liegt in der unmittelbaren Wiederanlage der staatlichen Zuschüsse. Wenn Sie monatlich 100 Euro aus eigener Tasche ansparen, fließen jährlich 1.200 Euro in Ihr Depot. Durch die reformierten Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Finanzen erhalten Sie darauf eine jährliche Grundzulage von 390 Euro, die direkt in Ihren gewählten Aktien-ETF reinvestiert wird. Anstatt Zinsen und Kursgewinne nur auf Ihre eigenen Beiträge zu erhalten, arbeitet von Beginn an eine Gesamtsumme von 1.590 Euro pro Jahr für Sie. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass die staatliche Förderung als Rendite-Turbo wirkt, da der Zinseszins-Effekt auf einem deutlich größeren Fundament aufbaut.
Eine finanzmathematische Projektion verdeutlicht die langfristige Hebelwirkung über einen Zeitraum von 30 Jahren. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Marktrendite von 6 Prozent pro Jahr führt die kontinuierliche Wiederanlage der Zulagen zu einem prognostizierten Endkapital von rund 125.700 Euro. Ohne die staatliche Förderung, also bei einem herkömmlichen ungeförderten ETF-Sparplan mit 100 Euro Monatsrate, läge das Endkapital bei gleicher Wertentwicklung bei rund 94.870 Euro. Die staatliche Zulage bewirkt somit ein zusätzliches Vermögen von über 30.000 Euro, ohne dass Sie Ihren eigenen Sparbeitrag erhöhen müssen. Für Selbstentscheider, die langfristig orientiert sind, stellt diese Hebelwirkung ein zentrales Argument für das geförderte Depot dar[3].
| Kriterium | Ungeförderter ETF-Sparplan | Gefördertes Altersvorsorgedepot |
|---|---|---|
| Monatlicher Eigenbeitrag | 100 Euro | 100 Euro |
| Jährliche Grundzulage | 0 Euro | 390 Euro |
| Eigenbeitrag über 30 Jahre | 36.000 Euro | 36.000 Euro |
| Staatliche Zulagen über 30 Jahre | 0 Euro | 11.700 Euro |
| Endkapital nach 30 Jahren (6 % p.a.) | ca. 94.870 Euro | ca. 125.700 Euro |
Keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Diese Beispielrechnung dient der Veranschaulichung und basiert auf vereinfachten finanzmathematischen Annahmen bei jährlicher Zinsperiode ohne Berücksichtigung von Produktkosten und Steuern. Um Ihren individuellen Vorteil inklusive möglicher Kinderzulagen präzise zu ermitteln, steht Ihnen der Förderrechner Altersvorsorgedepot auf unserem Portal zur Verfügung. Für tiefergehende Analysen der gesetzlichen Rahmenbedingungen empfiehlt sich ein Blick in unser Vorsorgewissen Informationsportal.
Altersvorsorgedepot versus klassischer ETF-Sparplan: Der direkte Vergleich
Wer über einen Zeitraum von 30 Jahren monatlich 100 Euro in das neue Altersvorsorgedepot einzahlt, baut ein erhebliches Vermögen auf. Im direkten Vergleich zu einem herkömmlichen, ungeförderten ETF-Sparplan zeigt sich der Vorteil der staatlichen Zulagen besonders deutlich. Während Sie beim klassischen Sparplan bei einer beispielhaften Rendite von 6 Prozent pro Jahr nach 30 Jahren ein Endkapital von rund 94.870 Euro erzielen, generiert das geförderte Altersvorsorgedepot durch den Zinseszins-Hebel auf die jährlichen Zulagen über 30.000 Euro an zusätzlichem Endkapital.[2]
| Kriterium | Klassischer ETF-Sparplan | Altersvorsorgedepot (AVD) |
|---|---|---|
| Eigenbeitrag (30 Jahre) | 36.000 EUR | 36.000 EUR |
| Staatliche Förderung | 0 EUR | 11.700 EUR |
| Voraussichtliches Endkapital | ca. 94.870 EUR | ca. 125.700 EUR |
| Besteuerung | Abgeltungsteuer (Sparphase) | Nachgelagert (Auszahlung) |
Die Berechnung basiert auf der neuen Förderstruktur ab 2027: Der Staat bezuschusst die ersten 360 Euro Ihres jährlichen Eigenbeitrags mit 50 Prozent (180 Euro) und jeden weiteren Euro bis zu einem Betrag von 1.800 Euro mit 25 Prozent. Für einen Jahresbeitrag von 1.200 Euro (100 Euro pro Monat) erhalten Sie somit eine jährliche Grundzulage von exakt 390 Euro, die direkt in Ihr Depot fließt und dort mitspart[2]. Bei einer angenommenen Wertentwicklung von 6 Prozent p.a. führt diese zusätzliche Liquidität zu einem Endkapital von rund 125.700 Euro. Bitte beachten Sie, dass diese Beispielrechnung illustrativ ist und keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG darstellt. Um Ihre persönlichen Förderszenarien durchzuspielen, können Sie unseren kostenfreien Förderrechner Altersvorsorgedepot nutzen.
Trotz des Kapitalvorsprungs des Depots in der Ansparphase sollten Selbstentscheider die steuerliche Komponente beachten. Während Gewinne beim klassischen ETF-Sparplan der Abgeltungsteuer unterliegen, bleibt das Altersvorsorgedepot in der Sparphase komplett steuerfrei. Erst bei der Auszahlung im Rentenalter greift die nachgelagerte Besteuerung mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz. Welche Option für Ihre persönliche Lebensplanung vorteilhafter ist, hängt somit stark von Ihrer individuellen Steuersituation im Alter ab. Ergänzende mathematische Details und gesetzliche Hintergründe finden Sie auf unserem Vorsorgewissen Informationsportal.
Zusatz-Hebel für Familien und junge Sparer: Kinderzulage und Berufseinsteigerbonus
Für bestimmte Zielgruppen erhöht sich die Rentabilität im neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 nochmals deutlich. Familien mit kindergeldberechtigten Kindern erhalten für jedes Kind eine zusätzliche Kinderzulage von bis zu 300 Euro pro Jahr, sofern der Mindesteigenbeitrag erbracht wird[4]. Junge Sparer, die vor ihrem 25. Geburtstag mit dem Sparen beginnen, profitieren außerdem von einem einmaligen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro bei Vertragsstart. Diese Sonderzahlungen fließen direkt in das Depotguthaben und bilden ein zusätzliches Fundament für den langfristigen Vermögensaufbau. In unserem Portal finden Selbstentscheider tiefergehende Analysen dazu, wie sich diese Boni finanzmathematisch auswirken Ratgeber.
Bei einer monatlichen Sparrate von 100 Euro machen diese Zulagen einen erheblichen Unterschied aus. Wenn ein junger Berufseinsteiger unter 25 Jahren mit 100 Euro im Monat startet, erhöht der einmalige Bonus von 200 Euro das Startkapital direkt zu Beginn. Über eine Laufzeit von 30 Jahren hinweg wächst dieses zusätzliche Startguthaben durch den Zinseszinseffekt bei einer angenommenen durchschnittlichen Aktienrendite spürbar an. Noch deutlicher ist der Hebel bei Familien: Wer über viele Jahre hinweg eine Kinderzulage erhält, steigert die jährliche Sparquote ohne eigenen Mehraufwand. Um individuelle Förderszenarien exakt für Ihre persönliche Lebenssituation durchzurechnen, stellen wir einen interaktiven Förderrechner bereit.
- Kinderzulage: Bis zu 300 Euro jährlich pro Kind fließen direkt in Ihre gewählten ETFs oder Fonds.
- Berufseinsteigerbonus: Einmalig 200 Euro für Sparer unter 25 Jahren erhöhen das Startguthaben am ersten Tag.
- Zinseszins-Hebel: Da die Zulagen direkt im Altersvorsorgedepot investiert bleiben, vermehrt sich die staatliche Förderung über Jahrzehnte hinweg.
Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG. Alle mathematischen Hochrechnungen und Szenariovorgaben dienen ausschließlich der beispielhaften Veranschaulichung der gesetzlichen Förderwege und stellen keine Garantie für zukünftige Marktrenditen dar.
Die Kostenwirkung: Wie Gebühren das kalkulierte Endkapital beeinflussen
Wer monatlich 100 Euro in das neue Altersvorsorgedepot investiert, sollte die verheerende Auswirkung von Gebühren auf das langfristige Endkapital nicht unterschätzen. Zwar hat der Gesetzgeber für staatlich geförderte Standardprodukte eine Kostenobergrenze, die sogenannte Effektivkostenquote, von maximal 1,0 Prozent pro Jahr beschlossen[5], um Verbraucher vor überteuerten Tarifen zu schützen. Doch selbst dieser gesetzliche Deckel kann bei einer Laufzeit von 30 Jahren einen erheblichen Teil der staatlichen Zulagen unbemerkt aufzehren. Für Selbstentscheider, die ihre Anlage über einen extrem kostengünstigen Neobroker eigenständig verwalten möchten, liegt genau hier ein enormer Hebel zur Renditeoptimierung.
| Kosten-Szenario für 100 Euro Monatsrate | Jährliche Effektivkosten | Auswirkung auf das langfristige Endkapital |
|---|---|---|
| Standard-Produkt (gesetzlicher Deckel) | 1,0 Prozent p.a. | Reduziert die Nettorendite spürbar und schmälert die staatliche Förderung über 30 Jahre hinweg. |
| Optimiertes Neobroker-Depot | 0,2 Prozent p.a. | Sichert den maximalen Zinseszinshebel und lässt die Zulagen nahezu unberührt anwachsen. |
Eine modellhafte finanzmathematische Berechnung verdeutlicht diesen Effekt eindrucksvoll: Wenn Sie über einen Zeitraum von 30 Jahren hinweg monatlich 100 Euro ansparen, summiert sich der Unterschied zwischen einer jährlichen Kostenquote von 1,0 Prozent und einer optimierten Quote von lediglich 0,2 Prozent bei einer angenommenen marktüblichen Aktienrendite schnell auf mehrere tausend Euro an entgangenem Vermögen. Jeder eingesparte Zehntelprozentpunkt verbleibt direkt in Ihrem Depot und profitiert über Jahrzehnte hinweg ununterbrochen von der Zinseszinswirkung. Mit dem interaktiven Werkzeug Förderrechner Altersvorsorgedepot können Sie diesen Kosteneinfluss ganz einfach für Ihre individuelle Lebenssituation berechnen.
Um die reale Nettorendite Ihres geförderten Depots konsequent zu maximieren, ist ein präziser Marktvergleich unerlässlich. Das Vorsorgewissen Informationsportal bietet Ihnen dafür quellenbasierte Analysen und tiefe Einblicke. Ergänzend hilft Ihnen der Kriteriengestützter Anbietervergleich dabei, die günstigsten Konditionen für Ihren ETF-Sparplan am Markt zu identifizieren. Achten Sie bei der Auswahl gezielt auf entfallende Depotführungsgebühren und geringe Produktkosten der ETFs, damit die staatlichen Zuschüsse vollständig in Ihren Vermögensaufbau fließen können. Hinweis: Sämtliche Berechnungen und Szenarien dienen der reinen Veranschaulichung. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.
Fazit und Handlungsoptionen: Der optimale Weg zu Ihrem Altersvorsorgedepot
Das Rechenbeispiel verdeutlicht, wie wirksam ein monatlicher Beitrag von 100 Euro im neuen Altersvorsorgedepot ab 2027 investiert werden kann. Durch die reformierte staatliche Zulagenförderung von 50 Prozent auf die ersten 360 Euro und 25 Prozent auf die verbleibenden Eigenbeiträge fließen jährlich 390 Euro an direkten staatlichen Zuschüssen in Ihr Depot[6]. Über eine Laufzeit von 30 Jahren summieren sich Ihre Eigenbeiträge auf 36.000 Euro, während der Staat 11.700 Euro ohne Zinswirkung beisteuert. Dank des Zinseszinseffekts bei einer angenommenen, beispielhaften Wertentwicklung am Kapitalmarkt kann daraus ein erhebliches Endkapital erwachsen.
| Kennzahl | Wert (30 Jahre) |
|---|---|
| Monatlicher Eigenbeitrag | 100 € |
| Jährlicher Eigenbeitrag | 1.200 € |
| Jährliche Zulage (ab 2027) | 390 € |
| Summe Eigenbeiträge (30 J.) | 36.000 € |
| Summe staatliche Zulagen (30 J.) | 11.700 € |
| Projiziertes Endkapital (bei 6 % p.a.) | ca. 125.702 € |
Für die Umsetzung dieses Sparwegs stehen Ihnen über unser Vorsorgedepot-Lotse Portal zwei gleichwertige Pfade offen. Wenn Sie als Selbstentscheider die ETF-Auswahl und Depotführung eigenständig in die Hand nehmen möchten, hilft Ihnen ein Kriteriengestützter Anbietervergleich bei der Auswahl eines kostengünstigen Neobrokers. Um Ihre persönliche Fördersituation exakt zu berechnen, steht Ihnen der Förderrechner Altersvorsorgedepot zur Verfügung. Wer hingegen unsicher bei steuerlichen Details oder der Portfoliostrukturierung ist, kann über unsere Unabhängige Beratungsvermittlung den Kontakt zu lizenzierten Experten suchen. Ergänzende Fachartikel finden Sie im Vorsorgewissen Informationsportal. Hinweis: Die Berechnungen sind rein illustrativ. Keine Anlageberatung i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG.
Häufig gestellte Fragen
- Wie hoch ist die staatliche Förderung bei 100 Euro Sparrate im Monat?
- Bei einem monatlichen Eigenbeitrag von 100 Euro (entspricht 1.200 Euro im Jahr) erhalten Sie eine jährliche Grundzulage von 390 Euro. Diese berechnet sich aus 50 Prozent Förderung für die ersten 360 Euro Ihres Beitrags (180 Euro) plus 25 Prozent Förderung für die restlichen 840 Euro (210 Euro).
- Welches Endkapital kann ich nach 30 Jahren mit 100 Euro monatlich erwarten?
- Bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 6 Prozent wächst Ihr Altersvorsorgedepot bei 100 Euro Eigenbeitrag im Monat auf rund 125.700 Euro an. Darin enthalten sind Ihre 36.000 Euro Eigenbeiträge sowie 11.700 Euro an staatlichen Zulagen, die durch den Zinseszinseffekt über drei Jahrzehnte stark mitwachsen.
- Wo liegt der Unterschied zwischen dem Altersvorsorgedepot und einem normalen ETF-Sparplan?
- Der Hauptunterschied liegt in der staatlichen Förderung und der steuerlichen Behandlung. Während Sie beim normalen ETF-Sparplan nur Ihren Eigenbeitrag investieren (was nach 30 Jahren bei 6 Prozent Rendite rund 94.870 Euro einbringt), fließen im Altersvorsorgedepot zusätzlich jährlich 390 Euro Zulagen steuerfrei in die Wiederanlage. Das Depot wird erst in der Auszahlungsphase besteuert.
- Gibt es für junge Sparer zusätzliche Boni beim Altersvorsorgedepot?
- Ja, junge Sparer unter 25 Jahren erhalten bei Vertragsstart einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro. Dieser Bonus erhöht das Startkapital im Depot und verstärkt den langfristigen Zinseszinseffekt über die gesamte Laufzeit von 30 Jahren.
- Wie stark mindern Depotgebühren mein Endkapital im Altersvorsorgedepot?
- Obwohl der Gesetzgeber einen Kostendeckel für Standardprodukte vorsieht, schmälern Gebühren die reale Rendite. Schon ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten bei den jährlichen Produktkosten kann das Endkapital nach 30 Jahren um mehrere tausend Euro reduzieren. Ein genauer Anbietervergleich ist daher ratsam.
- Kann ich das Altersvorsorgedepot auch als Familie mit Kindern nutzen?
- Ja, Familien profitieren zusätzlich von einer Kinderzulage in Höhe von bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr. Diese Zulage wird direkt in das Altersvorsorgedepot eingezahlt und erhöht das potenzielle Endkapital nach 30 Jahren bei gleichbleibendem Eigenbeitrag von 100 Euro im Monat nochmals drastisch.
Quellen
AVD oder ETF-Sparplan – was rechnet sich mehr?
Wir zeigen dir den Renditeunterschied für deine konkrete Situation.
Kostenlos & unverbindlich. Beratung durch einen Berater aus unserem unabhängigen Netzwerk von 1.000+ geprüften Beratern.
